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Yamaha-Boss Pavesio: Wildcard mit V4 schnellstmöglich
Nach Platz 2 beim Spanien-GP stellte Yamaha-Ass Fabio Quartararo seine M1 in Le Mans wieder auf Startplatz 1. Trotz Jubel über den Speed über eine Runde geht die Entwicklung des neuen V-Vierzylinders mit Vollgas weiter.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Als Fabio Quartararo im Qualifying 2 in Le Mans eine 1:29,324 min in den Asphalt stanzte, war nicht nur die französische MotoGP-Fangemeinde im siebten Rennsport-Himmel. Auch in der Garage bei Yamaha Racing lag man sich in den Armen. Nie zuvor war ein Motorrad so schnell um den legendären Kurs gefahren.
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In jenen Momenten der vor allem emotional wichtigen Stunden des Triumphes über alle anderen MotoGP Werke wäre die Frage nach dem neuen Yamaha V4 im Nichts verraucht. Stunden später, nach der Zieldurchfahrt, war das Thema dann bereits wieder salonfähig. Selbst der Kurze Sprint von Le Mans über 13 Runden hatte ausgereicht, um Fabio Quartararo wieder in die Realität zurückzuführen. Nicht nur dass sich der Held der Franzosen nach vier Umläufen Marc Marquez beugen musste, bis zur Zielflagge gingen auch Márquez II und, besonders bitter, Rookie Aldeguer an der blauen Yamaha vorbei. Ein Podest war Fabio Quartararo trotz traumhafter Vorarbeit im Q2 nicht vergönnt. Am Piloten lag es eindeutig nicht – der Yamaha M1 fehlte es schlicht an Speed. Noch klarer wurde das Bild beim Blick auf die zweite Werks-Yamaha: Alex Rins, der für seine Verhältnisse zwar guter Achter wurde, fuhr in seiner schnellsten Runde eine volle halbe Sekunde langsamer als "El Diablo". Trotz erfolgreicher Abstimmungsarbeit am etablierten M1-Konzept führt kein Weg an der Umstellung auf das V4-Motorrad vorbei. Das bestätigte auch Yamaha-Sportchef Paolo Pavesio.
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Auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com zum Status quo der V4-Yamaha sagte der Nachfolger von Lin Larvis: "Das Projekt ist voll in Bewegung. Ich betone aber nochmal, dass es nicht um den Umbau eines Motors geht. Wir reden von einem rundum neuen Motorrad und wir befassen uns damit, das Motorrad rennfertig zu machen. Neben der reinen Funktion müssen wir ja auch eine Abstimmung für den Wettbewerb schaffen. Erst dann können wir auch die internen Vergleiche mit dem jetzigen Bike fortsetzen."
Paolo Pavesio zu einer möglichen Premiere: "Wir wollen dieses Jahr damit einen Wildcard-Einsatz bestreiten – und zwar so schnell wie möglich. Je schneller wir diesen Test bei einem GP-Wochenende machen können, desto schneller werden wir mit der Entwicklung vorankommen. Ich kann aber ausschließen, dass wir mit dem V4-Motorrad vor der Sommerpause antreten. Ich hoffe, dass wir zügig nach der Sommerpause aktiv werden können."
Nach der Rückkehr von Pramac-Yamaha-Pilot Miguel Oliveira wird sich Testfahrer Augusto Fernandez im Schwerpunkt um die Vorentwicklung kümmern und auch den potenziell ersten Renneinsatz bestreiten. Pavesio: "Wir arbeiten mit drei Piloten an der Entwicklung. Neben Augusto ist Cal (Crutchlow) fix dieses Jahr wieder mit am Start und wir können auch für spezielle Themen auf "Dovi" (Andrea Dovizioso) zurückgreifen. Mit den beiden Routiniers und Augusto als jungem, richtig schnellem Piloten können wir gut arbeiten." Der Spanier Fernandez hat sich nach Pavesio bereits sehr gut eingefunden: "Augusto hat viel Verantwortung – und er nimmt diese Rolle an und spürt, wie wichtig er für das Projekt ist. Für uns ist er der fünfte Werksfahrer, und wenn möglich möchten wir auch über 2025 hinaus mit ihm als Test- und Ersatzfahrer arbeiten."
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Mathematisch wäre es möglich, dass Yamaha bei ähnlich guten Resultaten wie in Jerez (Platz 2 durch Quartararo) nach der Sommerpause aus dem letzten Concessions-Rang 4 befördert wird – die Anzahl der möglichen Wildcard-Einsätze würde sich in dem Fall von 6 auf 3 halbieren. Ein Problem für Yamaha? Yamaha-Racing-Boss Pavesio: "Ich würde mich freuen, wenn wir dieses Problem bekommen! Unser Ziel ist es, die Concessions schnellstmöglich loszuwerden. Zwar gibt es theoretisch diese Möglichkeit, aber das wird keinerlei Einfluss auf unsere Entwicklung haben." WM-Stand nach 12 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 171 Punkte. 2. A. Marquez 149. 3. Bagnaia 120. 4. Morbidelli 85. 5. Di Giannantonio 74. 6. Zarco 72. 7. Quartararo 56. 8. Aldeguer 48. 9. Acosta 46. 10. Ogura 43. 11. Viñales 40. 12. Bezzecchi 38. 13. Marini 37. 14. Binder 32. 15. Bastianini 31. 16. Rins 23. 17. Miller 19. 18. R. Fernandez 15. 19. Mir 12. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 3. 23. Oliveira 2. 24. Chantra 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 217 Punkte. 2. Honda 85. 3. KTM 76 4. Yamaha 72. 5. Aprilia 62. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 291 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 197. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 159. 4. Monster Energy Yamaha 79. 5. Red Bull KTM Factory Racing 78. 6. LCR Honda 72. 7. Red Bull KTM Tech3 Racing 71. 8. Trackhouse MotoGP Team 58. 9. Honda HRC Castrol Team 49. 10. Aprilia Racing 46. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 24.
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