Misano: Lorenzo gewinnt souverän

Von Kay Hettich
MotoGP
Der Lorenzo-Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet

Der Lorenzo-Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet

Das Pech von Dani Pedrosa ermöglicht Jorge Lorenzo beim Meeting in Misano einen ungefährdeten Sieg. Valentino Rossi jubelt über Platz 2. Bautista Dritter.

Der erste Startversuch ins MotoGP-Rennen ging schief: Die AB Cardion-Ducati von Karel Abraham (CZ) setzte sich bereits zu Beginn der Warm up-Lap nur widerspenstig in Bewegung, beim Rennstart quittierte sie dann gänzlich ihren Dienst. Das Startprozedere begann von neuem, der Tscheche nahm letztendlich das Ersatzbike und startete aus der Boxengasse.
Auch Dani Pedrosa hatte Probleme mit seinem Bike. Emsig wurde in der Boxengasse an der RC2123V gearbeitet, zu spät kam kam der Repsol-Pilot in die Startaufstellung und musste sich ganz hinten anstellen.

Das allein spielte WM-Leader Jorge Lorenzo schon prächtig in die Karten! Beim Start schnappte sich der Yamaha-Pilot sofort die Führung, dahinter reiht sich Lokalmatador Valentino Rossi (I/Ducati) ein. Stefan Bradl schnappt sich sofort Cal Crutchlow (GB/Tech-3) und kommt als Dritter aus der ersten Runde. Pedrosas Pech setzte sich in der ersten Runde fort: Hector Barbera (E/Pramac-Ducati) verpasst den Bremspunkt und räumt den kleinen Spanier ab. Auch Karel Abraham fliegt in der ersten Runde von seiner Ducati - allerdings per Highsider.

Vorne macht sich Lorenzo sofort auf und davon und liegt nach drei Runden bereits 1,8 sec voraus. Stefan Bradl steckt Rossi im Auspuff und macht ebenfalls mächtig Druck. Der Deutsche will vorbei, denn von hinten kommen die Tech-3-Piloten Andrea Dovizioso (I) und Cal Crutchlow (GB) allmählich näher!

Doch die nächsten Ausfälle lassen nicht lange auf sich warten. Mattia Pasini (I/Speed Master) wirft sein Bike weit ins Kiesbett. Auch Cal Crutchlow rutscht in Runde 5 das Hinterrad weg und muss das Rennen ebenfalls aufgeben. Es sind somit nur noch 16 Bikes im Rennen!

An der Spitze konnte sich Lorenzo nur selber schlagen, doch Rossi, Bradl und Dovizioso fuhren mit identischen Rundenzeiten um die 4,2 Km lange Piste und kämpfen um Platz 2.

Nach 13 von 27 Runden führte Lorenzo mit 4,5 sec auf Rossi und Bradl. Doch auch Dovizioso und Alvaro Bautista (E/Gresini-Honda) waren noch in Schlagdistanz zu den Podestplätzen. Besonders Bautista fuhr die schnellsten Rundenzeiten und hatte die Lücke zum Tech-3-Piloten geschlossen. Jonathan Rea verlor pro Runde 1,5 sec und lag auf Position 8 bereits 30 sec zurück.

In Runde 19 belegt Stefan Bradl erstmals keinen Podestplatz mehr! Alvaro Bautista hat Andrea Dovizioso und den LCR-Pilot hinter sich gelassen und macht nun Jagd auf den neunfachen Weltmeister.

WM-Leader Lorenzo kontrolliert den sicheren Sieg problemlos ins Ziel und gewinnt mit 5 sec Vorsprung. Im letzten Renndrittel kann sich Rossi seine Verfolger mit konstant niedrigen 1.35er Rundenzeiten vom Leib halten und wird Zweiter. Den Kampf um den letzten Podiumsplatz entschied um 3/1000 sec Alvaro Bautista im Kampf gegen Andrea Dovizioso für sich.

Die Rundenzeiten von Stefan Bradl brachen in den letzten Runden ein. Mit stumpfen Waffen kämpfend musste der LCR-Pilot Bautista, Dovizioso und letztendlich noch Ben Spies (USA/Yamaha) ziehen lassen.

Die weiteren Positionen: Hayden (Ducati/7.), Rea (Honda/8.), De Puniet (ART/9.), Pirro (FTR-Honda/10.), Edwards (Suter-BMW/11.), Hernandez (FTR-Kawasaki/12.), Ellison (ART/13.), Petruchi (Suter-BMW/14.) und Salom (FTR-Kawasaki/15.)

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