Andrea Dovizioso: «Ich muss mich steigern»

Von Oliver Feldtweg
Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso

Der Italiener Andrea Dovizioso stand bisher bei Repsol-Honda klar im Schatten vn Dani Pedrosa. Das will er ändern.

Nach dem Wechsel vom Kundenteam Scot-Honda ins renommierte Repsol-Honda-Werksteam erhoffte sich [* Person Andrea Dovizioso *] konstante Spitzenplätze in der MotoGP-Klasse. Doch bei den ersten drei WM-Läufen in Doha, Motegi und Jerez ereichte es nur für zwei fünfte Ränge und einen achten Platz in Jerez. Das ergibt Rang 5 in der WM-Tabelle.

Deshalb will der 125-ccm-Weltmeister von 2004 alles daran setzen, am kommenden Wochenende in Le Mans erstmals in dieser Saison unter die ersten drei zu fahren. Die französische Piste war bisher ein gutes Pflaster für den Italiener: Er gewann dort 2004 das 125-ccm-Rennen und sicherte sich insgesamt fünf Jahre lang pausenlos einen Podestplatz, erstmals 2003. Auch in der 250-ccm-Klasse kam «Dovi» in Frankreich dreimal aufs Podest.

«Ich freue mich immer auf das Rennen in Le Mans», versicherte der 23jährige Italiener. «Ich werde mich mit meinem Team gehörig anstrengen, um anständig abzuschneiden. Ich weiss, dass ich mich steigern muss. Ich muss mich darauf konzentrieren, das Maximum aus unserem Motorrad herauszuholen. Das ist mir in dieser Saison noch nie gelungen. Danis Resultate in Japan und Spanien bewiesen, dass mehr in der RC212V steckt. Das motiviert mich zusätzlich.»

Dovizioso bezeichnet den Circuit Bugatti als eigenwillige Piste. «Mir gefällt sie. Sie ist recht langsam und schmal, gespickt mit zahlreichen Richtungsänderungen. Eine sehr technische und trickreiche Strecke. Ich habe hier immer gute Resultate erzielt», erinnert sich Dovizioso. «Ich hoffe, ich kann meine Leistungen von früher am nächsten Wochenende in Frankreich wiederholen. Hoffentlich werde ich wieder gut abschneiden. Letztes Jahr bin ich dort erstmals in der MotoGP-Klasse gefahren und Sechster geworden.»

Der Honda-Werkspilot ist nicht mit allen Umbauten der letzten Zeit einverstanden. «Die Änderungen in der ersten Schikane haben Le Mans einen Teil der alten Faszination geraubt», stellt er fest. «Das ist ärgerlich. Ich hoffe auf trockenes Wetter. Wir haben in dieser Saison schon genug Regen erlebt.»

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