Nicky Hayden: «Herausforderung spornt mich an»

Von Michael Scott
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Nicky Hayden liegt in der WM nur an 15. Stelle. Aber der Ducati-Werkspilot wirft die Flinte noch nicht ins Korn.

Nach dem Desaster von Jerez erhielt Nicky Hayden mit Juan Martinez (er arbeitete 2006 bei Ducati für Sete Gibernau und vorher bei Gresini-Honda) einen neuen Crew-Chief; Christian Pupulin wurde für Data-Recording-Aufgaben abgezogen. Im Vorjahr war Martinez bei Kawasaki Crew-Chef von Anthony West bei Kawasaki gewesen. Nach dem Rückzug des Werks wurde sein Arbeitsplatz gestrichen; er hätte 2009 mit Marco Melandri arbeiten sollen.

Hayden sagt, die Verständigungsprobleme seien mit dem Wechsel zu Martinez ausgemerzt worden. «Natürlich wurden damit nicht alle Probleme auf einen Schlag gelöst», sagt der Marlboro-Ducati-Werkspilot. «Aber wir verstehen uns viel besser. Ich kann jetzt in normalem Tempo sprechen. Das Motorrad hat in Le Mans am ersten Tag besser funktioniert als in Jerez.»

«Nach dem Debakel in Jerez mussten wir etwas ändern», erklärte Hayden. «Nicht nur für mich, auch für Ducati.»

Livio Suppo, MotoGP-Projektleiter bei Ducati Corse, räumte Fehler ein. «Seit 2007 hatte Pipi Pupulin eigentlich zwei Jobs, jenen als Data-Recording-Spezialist und jenen als Chefmechaniker von Caseys Teamkollegen. Jetzt hat er wieder seinen alten Job, er analysiert die Daten.»

Suppo bestreitet, Pupulin sei überfordert gewesen. «Er ist ein guter Crew-Chief. Er hat den direkten Draht zum Werk. Er ist der einzige Ingenieur, der nach jedem Rennen in Bologna zurückkehrt und dort mit Motorenchef Ing. Prezioso zusammenarbeitet. Wir haben jetzt fünf Motorräder auf der Strecke. Deshalb ist seine Flut an Daten umfangreicher als je zuvor.»

Nicky Hayden (15. WM-Rang, neun Punkte) gibt unterdessen Durchhalterparolen aus. «Die Saison dauert noch lange», weiss er. «Casey zeigt, wozu dieses Motorrad fähig ist. Diese Herausforderung spornt mich an.»

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