Rossi: Yamaha gleich schnell wie Ducati

Von Matthew Birt
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Gemäss Valentino Rossi ist der Motor seiner Yamaha M1 jetzt mit demjenigen der früher überlegenen Ducati ebenbürtig.

Als 2007 der Hubraum der MotoGP-Motoren von 990 auf 800 ccm gesenkt wurde, war der Ducati-V4-Motor das Mass aller Dinge. Auf schnellen Strecken war er im Topspeed manchmal rund 15 km/h schneller als die japanische Konkurrenz.

[*Person Casey Stoner*] gewann 2007 mit der Ducati GP7 den WM-Titel überlegen und holte sich zehn GP-Siege, während Rossi mit der Yamaha M1 schwierige Zeiten durchlebte und «nur» vier Rennen gewann.

2008 wurde der Reihenvierzylinder der M1 leistungsstärker und besser fahrbar. Die Folge: [*Person Valentino Rossi*] holte sich seinen achten WM-Titel mit neun GP-Siegen.

Auch 2009 ist die Yamaha das Mass der Dinge in der MotoGP-Klasse. Rossi und Teamkollege [*Person Jorge Lorenzo*] haben bisher sechs der zehn Rennen gewonnen.

Rossi erzählt: «Im Winter 2007 hat Yamaha entschieden, die M1 von Grund auf und mit grossem Aufwand zu verbessern. 2008 hatte ich deshalb ein sehr gutes Motorrad. Aber im Topspeed und in der Beschleunigung war Ducati immer noch bisschen voraus; es war manchmal schwierig, mit Stoner mitzuhalten. Aber wir haben auf diese Saison hin noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Zudem, glaube ich, sind wir das beste Team. Denn Lorenzo und ich fahren beide stark, ein derart schlagkräftiges Duo hat kein anderes Team. Für die Entwicklung des Bikes sind zwei richtig schnelle Fahrer Gold wert. Die grössten Fortschritte haben wir beim Beschleunigungsverhalten erzielt. Von aussen mag es so aussehen, dass die Ducati immer noch einen Tick scheller ist, aber wir sind mehr oder weniger auf demselben Level angelangt.»

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