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Edwards und De Angelis - Favoritenschreck?

Von Jörg Reichert
Colin Edwards fährt seine vielleicht beste MotoGP-Saison

Colin Edwards fährt seine vielleicht beste MotoGP-Saison

Colin Edwards und Alex de Angelis stehen in Phillip Island nebeneinander auf den Startplätzen 5 und 6. Die Performance der beiden Kunden-Fahrer treibt manchem Werks-Piloten den Angstschweiss auf die Stirn.

[*Person Casey Stoner*] (AUS/Ducati) und [*Person Valentino Rossi*] (I/Yamaha) fuhren in Phillip Island in einer eigenen Liga. Im Qualifying distanzierten sie [*Person Dani Pedrosa*] (E/Honda) bereits um 0,7 Sekunden. Ab dem Drittplatzierten Repsol-Piloten werden die Abstände aber geringer. [*Person Jorge Lorenzo*] (E/Yamaha) folgt mit nur 1/1000 sec. Abstand und sogar die beiden Privatfahrer [*Person Colin Edwards*] (USA/Yamaha) und Alex De Angelis (RSM/Honda) verlieren nur 0,2 sec. auf die beiden Spanier.

Könnten Edwards und De Angelis mit ihren Kunden-Motorrädern vielleicht ihre Kollegen mit Werksmaterial schlagen? Denkbar wäre es, denn ein Blick in die Analyse verrät: Sowohl Edwards als auch De Angelis haben eine ausgezeichnete Rennpace. Pedrosa und Lorenzo dürfen sich ihrer Angestammten Plätze in den Top-4 nicht zu sicher sein, denn der Routinier aus Texas und der 25-Jährige aus Rimini liebäugeln mit einem Podiumsplatz!

«Mein Paket für das Rennen ist sehr ordentlich», erzählt Edwards vielsagend. «Auf dieser Strecke muss man viel riskieren um schnell zu sein. Dafür braucht man aber ein perfektes Bike. Wir haben ein Setting gefunden, mit dem ich härter pushen kann ohne zu viel zu riskieren. Es hat nicht viel zur ersten Reihe gefehlt», fiel dem 35-Jährigen auf, der auch die WM-Tabelle schielt. «Ich muss in drei Rennen neun Punkte auf Dovizioso gutmachen, um Fünfter zu werden - und er steht einige Plätze hinter mir», bemerkt der Tech3-Pilot süffisant.

Der einzige Wehrmutstropfen im Qualifying von [*Person Alex De Angelis*] war, dass er mit einer seiner Kunden-Hondas ausrutschte und mit dem Ersatzbike ausrücken musste. «Das war mein Bike mit dem besseren Set-up. Ich musste aber feststellen, dass auch die andere Abstimmung nicht schlecht war und ich damit niedrige 1.31er Runden fahren konnte», konnte der Gresini-Pilot seinem Malheur letztendlich sogar noch etwas Positives abgewinnen. «Wir versuchen nun die Vorteile zu kombinieren. Unsere Performance war grossartig und für das Rennen bin ich sehr zuversichtlich.»

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