Tony Cairoli: «Kämpfe wie Rossi gegen Marc Marquez»

Von Johannes Orasche
Der neunfache Weltmeister Antonio Cairoli

Der neunfache Weltmeister Antonio Cairoli

Der italienische Motocross-Liebling Tony Cairoli spricht über die Herausforderung im Kampf um den zehnten WM-Titel und den Vergleich mit seinem Kumpel Valentino Rossi.

Antonio Cairoli (33) und Valentino Rossi (39) haben einiges gemeinsam. Sie sind nicht nur beide Italiener und die jeweils ältesten Fahrer in ihren Paddocks, sondern kämpfen auch um den jeweils zehnten WM-Titel. Und beide hatten zuletzt einen übermächtigen Gegner. Bei Yamaha-MotoGP-Superstar Rossi ist es aktuell Weltmeister Marc Marquez, bei Cairoli der Niederländer Jeffrey Herlings, der wie Cairoli von KTM bezahlt wird.

Genauso wie bei Rossi ist es auch bei Cairoli nicht zwingend, dass sein bis Ende 2020 laufender Vertrag der letzte seiner Karriere sein wird. «Mit Vale gibt es aber keinen Wettstreit», versicherte Cairoli gegenüber dem italienischen Fernsehen. «Wir bewegen uns in zwei verschiedenen Sportarten. Trotzdem wird natürlich immer wieder darüber gesprochen, wer von uns beiden zuerst den zehnten WM-Titel einfahren kann. Ich hoffe, dass ich es sein werde – Valentino hofft, dass er es ist. Wenn es soweit ist, werden wir uns eine Glückwunschnachricht schicken.»

Für den Wahl-Belgier Cairoli war 2018 kein einfaches Jahr. Obwohl sich der gebürtige Sizilianer in der abgelaufenen Saison bis zu seiner Verletzung auf extrem hohem Niveau bewegte, schien Rivale Herlings nahezu unerreichbar. «Herlings war sehr stark. Er hat sich den WM-Titel verdient», räumte Vizeweltmeister Cairoli ein. «Wir bereiten uns nun auf 2019 vor und versuchen uns dort zu verbessern, wo es uns 2018 vielleicht ein wenig gefehlt hat. Wir versuchen jedenfalls, für 2019 noch besser vorbereitet zu sein, zu kämpfen und den Titel einzufahren.»

Cairoli vergleicht seine Situationen bewusst mit jener von Valentino Rossi: «Unsere Lage ist sehr ähnlich. Jeffrey Herlings ist auch deutlich jünger, genauso wie Marquez. Aber wir versuchen unser Bestes zu geben.»

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