Motocross-WM MXGP

MXGP 2020: So schickt Honda Tim Gajser ins Rennen

Von Kay Hettich - 23.01.2020 10:45

Nach 2015 und 2016 krönte sich Honda-Star Tim Gajser 2019 zum dritten Mal zum Weltmeister. So stellt sich das offizielle Werksteam für die Titelverteidigung in der Motocross-WM MXGP 2020 auf.

Für Tim Gajser ist es keine neue Situation. Der schnelle Slowene stieg nach seinem MX2-Titel 2015 in die MXGP auf und gewann auf Anhieb die 450er-Klasse. Im Folgejahr war er der Gejagte. So wird es auch 2020 sein, wenn Gajser als aktueller Champion in die Saison starten wird.

Honda entwickelte eine neue CRF450RW, mit der dieses Mal die Titelverteidigung gelingen soll, und stellte ihm mit Mitch Evans einen neuen Teamkollegen an die Seite. Der Australier ist mit 21 Jahren für einen MXGP-Piloten jung, doch Gajser gewann seinen ersten MXGP-Titel mit nur 20 Jahren.

«Ich freue mich sehr auf die Saison 2020. Natürlich habe ich letztes Jahr die MXGP gewonnen, aber jetzt will ich den Titel für mich und mein Team erfolgreich verteidigen», sagte der 23-jährige Gajser. «Wir haben in der Nebensaison sehr hart gearbeitet, um uns auf die erste Runde vorzubereiten. Mit der neuen Honda CRF450RW befinden wir uns in einer sehr guten Position, um wie 2019 viele Rennen gewinnen zu können. Leicht wird das nicht, denn es gibt viele schnelle Fahrer. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich mich als Fahrer immer weiter verbessere und dass Honda ständig versucht, mein Motorrad zu verbessern. Beides gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich habe mich beim Testen sofort gut gefühlt. Die neue Honda passt optimal zu meinem Stil und ich fühle mich bereits stärker als letztes Jahr um diese Zeit.»

Evans wird zugetraut, dass er mit dem größeren Motorrad besser zurechtkommen wird als mit dem MX2-Bike.

«Ende 2019 beim Team HRC zu unterschreiben, war wie ein Traum. Auch wenn ich mit einem brandneuen Motorrad und in einer neuen Klasse fahren werde, will ich allen zeigen, wozu ich in der Lage bin», verspricht der Australien vollen Einsatz. «Meine Nebensaison ist gut verlaufen und als ich die neue CRF450RW erstmals gefahren bin, habe ich mich sofort gut gefühlt. Ich spüre, dass ich mich weiter verbessere und mit Tim fahre habe ich die perfekte Messlatte. Er war bisher ein großartiger Teamkollege, für die Ergebnisse muss ich aber selber sorgen.»

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