MXGP Sumbawa: Spanische Fahrer schrieben Geschichte

Von Johannes Orasche
Ruben Fernandez (li.) und Jorge Prado

Ruben Fernandez (li.) und Jorge Prado

Der Motocross-Grand-Prix von Indonesien auf der Insel Sumbawa brachte in der Top-Kategorie MXGP eine Premiere für die spanischen Rennfahrer.

Honda-Star Tim Gajser war beim letzten Grand Prix vor der Sommerpause auf der indonesischen Vulkaninsel Sumbawa eine Klasse für sich und diktierte beide Rennen. Hinter dem slowenischen WM-Leader gab es spannende Positionskämpfe.

Vizeweltmeister Romain Febvre (Kawasaki) verpasste sein erstes Tagespodium nach einer sechsmonatigen Verletzungspause nur knapp. Der Franzose musste den beiden Spaniern Jorge Prado (Red Bull GASGAS) und Ruben Fernandez den Vortritt lassen. Fernandez fährt eine Honda mit Werks-Support im 114-Motorsports-Team von Livia Lancelot.

Prado und Fernandez sorgten nebenbei für Motocross-Historie in der Klasse MXGP, erstmals standen nämlich zwei Spanier auf dem Tagespodium. Prado schnappte sich durch seine beiden zweiten Plätze in den Rennen wieder den zweiten WM-Rang vom Schweizer Jeremy Seewer, der in Indonesien von einem Virus geplagt wurde und nur einmal in den Top-10 landete. Der Spanier liegt aber bereits 125 Punkte hinter dem führenden Gajser.

Fernandez, der schon dreimal in diesem Jahr in einem Rennen Platz 3 holen konnte, belegt in der Tabelle aktuell Rang 6. Der 23-Jährige zeigt weiter eine gute Tendenz, nachdem er beim WM-Finale 2021 in Mantua erstmals in der MXGP-Kategorie angetreten war. Auf die Yamaha-Werks-Asse Coldenhoff und Renaux fehlen Fernandez in der Tabelle nur etwa 20 Punkte.


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