Nach seinem heftigen Crash im zweiten MXGP-Lauf von Frauenfeld musste sich Yamaha-Werksfahrer Maxime Renaux in ärztliche Obhut begeben. Im Moment ist der Franzose noch heftig angeschlagen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach Rang 2 im ersten Lauf befand sich der französische Yamaha-Werksfahrer Maxime Renaux im schweizerischen Frauenfeld auf Podiumskurs. Renaux startete im zweiten Lauf im Bereich von Rang 3 und rangierte nach dem Crash von Tim Gajser auf Platz 2 hinter dem späteren Grand-Prix-Sieger Lucas Coenen (KTM). Damit befand sich der Franzose klar auf Podiumskurs für den Grand Prix of Switzerland.
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Von hinten näherte sich Romain Febvre (Kawasaki). Renaux ging übers Limit, strauchelte und kam von der Strecke ab. Febvre nutzte die Gelegenheit, um Platz 2 kampflos zu übernehmen. Mit Wut im Bauch wollte sich Renaux zurückkämpfen und flog an demselben Table ab, an dem es zuvor auch Valentin Guillod erwischt hatte. Renaux wurde am Boden von seinem Motorrad getroffen und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Er musste sich in ärztliche Obhut begeben. Renaux hat eine wirklich schwierige Saison hinter sich: Er gewann den Saisonauftakt in Argentinien, musste aber schon ab dem zweiten WM-Lauf in in Cozar mit zwei gebrochenen Mittelhandknochen Schadensbegrenzung betreiben. In In Riola Sardo stürzte er erneut und musste den zweiten Lauf aussitzen, nachdem er Blut spuckte.
Nun folgte also in der Schweiz gleich der nächste Dämpfer. "Nach diesen harten letzten Wochen und den Verletzungen ist das ein weiterer Rückschlag", erklärte Renaux. "Ich habe Schmerzen am ganzen Körper und habe im Moment Schwierigkeiten zu laufen. Es scheinen aber nur Prellungen zu sein und nach ersten Erkenntnissen keine gebrochenen Knochen."
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Renaux hat nun 10 Tage Zeit, sich zu erholen. Der 7. Lauf der Motocross-WM 2025 findet am 3.-4. Mai in Agueda (Portugal) statt. In der WM-Tabelle rangiert er mit 117 Punkten Rückstand zu WM-Leader Gajser auf Platz 5.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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