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Bitsch: Max Nagl (Triumph) gewinnt Samstagsrennen

Von Thoralf Abgarjan
Max Nagl gewann das Samstagsrennen in Bitsch

Max Nagl gewann das Samstagsrennen in Bitsch

Titelverteidiger Max Nagl (Triumph) gewann das Samstagsrennen im französischen Bitch mit einem Start-Ziel-Sieg vor Maximilian Spies (KTM) und Marcel Stauffer (KTM). Noah Ludwig (KTM) fiel nach einem heftigen Sturz aus.

Das große Fragezeichen vor dem Samstagsrennen im lothringischen Bitsch war: Wie fit ist Max Nagl (Dörr Motorsport Triumph) nach der Infektion, die ihn wochenlang körperlich beeinträchtigte? Die Antwort gab Max Nagl auf der Strecke: Schon im Zeittraining legte er die Bestzeit vor, startete von der Pole Position und katapultierte seine Triumph TF450 vor Noah Ludwig (Sarholz KTM) zum Holeshot. Am Ende hatte der Deutsche auf der technisch anspruchsvollen Strecke einen komfortablen Vorsprung von 30 Sekunden gegenüber Maximilian Spies und Marcel Stauffer (beide KTM).

Noah Ludwig rangierte 8 Runden lang auf Platz 3, doch der Sarholz-KTM-Pilot stürzte an einer Bergab-Passage schwer und musste das Rennen aufgeben. Der Ascherslebener konnte zunächst nicht aus eigener Kraft aufstehen. Informationen über seinen Zustand liegen derzeit noch nicht vor. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht schwer verletzt hat.

Der niederländische Tabellenführer Roan van de Moosdijk (Kosak KTM) setzte sich auf dem tiefen Kurs gegen den belgischen Gaststarter Liam Everts auf der 250er Husqvarna durch und kam auf Platz 5 ins Ziel. Damit übernahm Max Nagl wieder die Führung in der Meisterschaft, aber sein Vorsprung beträgt knappe 5 Punkte. Es bleibt also weiterhin spannend im Meisterschaftskampf.

«Dieser Sieg ist für mich der wichtigste in der ganzen Saison», erklärte Max Nagl nach seinem Laufsieg. «Die letzten Wochen waren wirklich schwer und ich bin so froh, dass es heute so gut geklappt hat. Ich habe schon im Training versucht, einen guten Rhythmus zu finden, sodass ich Speed aufbauen konnte. Die Strecke ist technisch anspruchsvoll, was mir gefällt. Man muss hier technisch sehr sauber fahren, dann ist es körperlich nicht so anstrengend. Das kommt mir entgegen. Mein Ziel war ein guter Start und danach in den ersten 10 Minuten vom Feld wegzukommen, um einen guten Rhythmus zu finden. Es war schwer, aber insgesamt schon viel besser als bei den letzten Rennen.»

Mit Blick auf die Wertungsläufe am Sonntag meinte Nagl: «Ich darf jetzt auch keinen Druck aufbauen, denn wenn ich noch mehr pushe, dann geht es wieder in die falsche Richtung. Ich werde versuchen, das Rennen auszublenden und nur für mich selber zu fahren, um mit möglichst niedrigem Puls zu fahren. Dann kann ich das durchziehen. Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen und meinen Rhythmus zu fahren.»

Samstagsrennen ADAC MX Masters Bitsch:

1. Max Nagl (D), Triumph
2. Maximilian Spies (D), KTM
3. Marcel Stauffer (A), KTM
4. Jordi Tixier (F), Honda
5. Roan van de Moosdijk (NL), KTM
6. Liam Everts (B), KTM
7. Nico Koch (D), KTM
8. Peter König (D), KTM
9. Victor Alonso (E), Honda
10. Edvards Bidzans (LT), Honda

30. (DNF) Noah Ludwig (D), KTM


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