Hawkstone: Jeffrey Herlings und Tom Vialle (KTM) vorn

Von Thoralf Abgarjan
Motocross-WM
Das Hawkstone International 2020 versank im Schlamm

Das Hawkstone International 2020 versank im Schlamm

Die beiden Red Bull KTM Werksfahrer Jeffrey Herlings (MX1) und Tom Vialle (MX2) gewannen den international besetzten Frühjahrsklassiker 'Hawkstone International' unter schwierigen Witterungsbedingungen.

Im britischen Hawkstone Park fand an diesem Wochenende ein weiterer Frühjahrsklassiker unter extrem schlammigen Witterungsbedingungen satt. Einige Werksteams und WM-Starter nutzten die Veranstaltung als Vorsaisonrennen für die in drei Wochen beginnende Motocross-WM.

In beiden WM-Klassen setzten sich am Ende die Favoriten aus dem Red Bull KTM Werksteam durch. Jeffrey Herlings (KTM), der im Hawkstone Park sein diesjähriges Renndebüt gab, beendete den ersten Lauf auf Platz 3 und gewann Moto 2. Der schottische Schlammspezialist Shaun Simpson, der in diesem Jahr mit seinem eigenen Team 'SS24' an den Start geht, beendete den Tag punktgleich mit Herlings, der aber wegen seines besseren zweiten Rennens den Tagessieg holte. Dritter der Gesamtwertung wurde der Niederländer Glenn Coldenhoff, der in diesem Jahr offizieller GasGas-Werksfahrer ist. In England startete er jedoch noch auf einer KTM.

Auch für das neu gegründete JM-Honda-Team von Jacky Martens war das Rennen im Hawkstone Park die erste Feuertaufe, die Julien Lieber mit Gesamtrang 5 gut bewältigte. Auch für den amerikanischen WM-Rückkehrer Thomas Covington war das Rennen in England ein Debüt auf der 450er Yamaha.

Ergebnis Hawkstone International MX1, Lauf 1
1. Shaun Simpson (GBR), KTM
2. Glenn Coldenhoff (NED), KTM
3. Jeffrey Herlings (NED), KTM
4. Harri Kullas (FIN), Honda
5. Thomas Covington (USA), Yamaha
6. Julien Lieber (BEL), Honda
7. Mel Pocock (GBR), Honda
8. Kevin Strijbos (BEL), Suzuki
9. Benoit Paturel (FRA), Honda
10. Dan Thornhill (GBR), Honda

Ergebnis Hawkstone International MX1, Lauf 2
1. Jeffrey Herlings (NED), KTM
2. Glenn Coldenhoff (NED), KTM
3. Shaun Simpson (GBR), KTM
4. Brent van Doninck (NED), Husqvarna
5. Julien Lieber (BEL), Honda
6. Harri Kullas (FIN), Honda
7. Evgeny Bobryshev (RUS), Husqvarna
8. Micha-Boy de Waal (NED), Husqvarna
9. Kevin Strijbos (BEL), Suzuki
10. Anton Gole (SWE), Honda
11. Thomas Covington (USA), Yamaha
12. Adam Sterry (GBR), KTM

Gesamtergebnis Hawkstone International MX1
1. Jeffrey Herlings (NED), KTM, 45
2. Shaun Simpson (GBR), KTM, 45
3. Glenn Coldenhoff (NED), KTM, 44
4. Harri Kullas (FIN), Honda, 33
5. Julien Lieber (BEL), Honda, 31
6. Thomas Covington (USA), Yamaha, 26
7. Kevin Strijbos (BEL), Suzuki, 25
8. Brent van Doninck (NED), Husqvarna, 24
9. Evgeny Bobryshev (RUS), Husqvarna, 23
10. Micha-Boy de Waal (NED), Husqvarna, 23

Tom Vialle gewinnt MX2-Klasse
In der MX2-Klasse setzte sich erwartungsgemäß der französische Red Bull KTM-Pilot Tom Vialle durch. Allerdings zeigte besonders EMX250-Aufsteiger Roan van de Moosdijk seinen Speed und gewann sowohl das Qualifying als auch den ersten Lauf. Im zweiten Lauf erreichte der Niederländer das Ziel jedoch nicht. Mikkel Haarup und der österreichische WM-Rookie René Hofer standen auf dem Podium.

Sydow und Längenfelder nicht am Start
Die beiden deutschen Starter, Simon Längenfelder und Jeremy Sydow verzichteten auf einen Start in England. Sie werden voraussichtlich in einer Woche im südfranzösischen Lacapelle an den Start gehen.

Das MX1/MX2-Superfinale wurde wegen der Witterungsverhältnisse abgesagt.

Ergebnis Hawkstone International MX2, Lauf 1
1. Roan van de Moosdijk (NED), Kawasaki
2. René Hofer (AUT), KTM
3. Mikkel Haarup (DEN), Kawasaki
4. Kay de Wolf (NED), Husqvarna
5. Jago Geerts (BEL), Yamaha
6. Tom Vialle (FRA), KTM

Ergebnis Hawkstone International MX2, Lauf 2
1. Tom Vialle (FRA), KTM
2. Jed Beaton (NED), Husqvarna
3. Mikkel Haarup (DEN), Kawasaki
4. Josh Gilbert (GBR), Husqvarna
5. Thibault Benistant (FRA), Yamaha
6. René Hofer (AUT), KTM

MX2 Gesamtwertung:
1. Tom Vialle (FRA), KTM, 40
2. Mikkel Haarup (DEN), Kawasaki, 40
2. René Hofer (AUT), KTM, 37
4. Jed Beaton (NED), Husqvarna, 36

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