Henry Jacobi (Yamaha): Kurztherapie in der Heimat

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Henry Jacobi auf seiner 450er-Yamaha

Henry Jacobi auf seiner 450er-Yamaha

MXGP-Rookie Henry Jacobi tritt morgen bei der letzten Station zu offenen italienischen Motocross-Meisterschaft in Mantova an und hat zuvor eine Abstecher in die Heimat unternommen.

Der Deutsche Henry Jacobi absolviert am Sonntag in Mantova seinen dritten Rennauftritt mit der 450er-Yamaha des Teams SM Action M.C. Migliori. Am Samstagvormittag flog der 450er-Neuling deswegen von Düsseldorf aus wieder nach Mailand. In Italien hatte er zuletzt bereits von Anfang Januar an einen Monat lang am Stück verbracht.

Die Gefühle nach dem letzten Auftritt in Ottobiano sind gemischt. Im ersten Rennen wetzte Jacobi (23) am Niederländer Brian Bogers sowie den Italienern Ivo Monticelli und Alex Lupino vorbei und sicherte sich danach Platz 4 – knapp hinter Husqvarna-Werksfahrer Arminas Jasikonis, dessen Tempo er über die Distanz mitgehen konnte. Im Superfinale ging Jacobi in Kurve 2 zu Boden und beendete nach einem weiteren Crash das Rennen. Dabei stieß sich der Thüringer den Kopf.

«Es ist alles okay, alles gut», beruhigt der WM-Fünfte der abgelaufenen MX2-Saison. «Ich bin erst am Mittwoch Heim nach Deutschland geflogen, wollte die Zeit wieder einmal ein wenig für etwas intensivere Therapie an meine Knie nutzen.»

Sein Ausblick auf den Rennsonntag auf dem Circuito Tazio Nuvolari: «Mantova ist vom Sand her etwas weniger tief als die Pisten in Ottobiano und Riola Sardo. In Ottobiano bekam ich im MXGP-Rennen hinter Arminas Jasikonis kurz harte Unterarme, das ging aber nach zwei Runden wieder vorbei und ich konnte wieder an ihn ranfahren. Man muss einfach am Anfang das Tempo finden.»

In Mantova wird es am Sonntag ein erstes Duell zwischen Weltmeister Tim Gajser (Honda HRC) und Tony Cairoli (Red Bull-KTM) geben. Der neunfache Weltmeister gibt sein Comeback nach der Schulterverletzung. Jacobi lässt sich davon nicht beeindrucken: «Ich gehe es wieder relaxt an. Ich habe mir bisher auch wenig Stress gemacht.»

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