Martin Truex jr. schnappt sich Dover-Pole

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Fünfte Karriere-Pole für Martin Truex jr.

Fünfte Karriere-Pole für Martin Truex jr.

Die ersten neun Piloten lagen nach dem Qualifying der Sprint Cup Series in Dover innerhalb von einer Zehntelsekunde. Sorgen um Gesundheitszustand Brian Vickers'.

Seinen bisher einzigen Rennsieg feierte Martin Truex jr. auf dem Dover International Speedway. Am Freitag holte sich der Toyota-Fahrer die Pole Position auf der Monster Mile in Delaware. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von Sechstausendstelsekunden behauptete er Platz eins vor Kasey Kahne. In Startreihe zwei stehen Mark Martin und Kyle Busch. Jimmie Johnson, erster im Training am Mittag, stellte seinen Chevy Impala auf die fünfte Position.

Selbst die folgenden Plätze sechs bis neun, belegt von Ryan Newman, Clint Bowyer, A. J. Allmendinger und Carl Edwards, liegen noch innerhalb einer Zehntelsekunde zum Führenden Truex.

Weit von den Zeiten an Spitze entfernt befanden sich Todd Bodine und Max Papis. Die beiden Toyota-Piloten verpassten den Sprung ins Starterfeld.

Im Fokus stand am Freitag neben der Qualifikation vor allem der Gesundheitszustand von Brian Vickers. Am Donnerstag gab das Team Red Bull bekannt, dass der 26-jährige dieses Wochenende von Casey Mears ersetzt wird. Die genauen Ursachen seines Krankenhausaufenthalts nannte man heute. Demnach hat Vickers mehrere Blutgerinnsel im Körper. Es ist fraglich, wie lange die Behandlung andauern wird. Womöglich wird er sogar längere Zeit pausieren müssen.

Teamchef Jay Frye betonte noch einmal, dass die Gesundheit des Fahrers derzeit die oberste Priorität besitzt. Dr. Victor Tapson, ein Experte für Thrombose beschrieb Vickers Zustand als lebensgefährlich. Die Behandlung dauere mindestens drei Monate und kann sich ein Leben lang hinziehen. ESPN-Informationen zufolge ist Dr. Tapson jedoch nicht der behandelnde Arzt von Vickers. Der Professor der Duke University bemüht sich stark in der Erforschung der Krankheit.

«Es gibt noch zu viele Fragezeichen und Bedenken, um wirklich klar zu sagen, was in aller Welt vor sich geht», so Jimmie Johnson, der am Donnerstag mit Vickers telefonierte. «Solange sie nicht klar herausgefunden haben, was los ist, ist die Sorge hier natürlich gross.»

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