Kurt Busch gewinnt das «600»

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Crew Chief Steve Addington und Kurt Busch

Crew Chief Steve Addington und Kurt Busch

Beim Indianapolis 500 wenige Stunden zuvor hatte Roger Penske das Nachsehen. Das Coca Cola 600 entschied er knapp vor Jamie McMurray und dem Earnhardt-Ganassi-Team jedoch für sich.

Als erster Teambesitzer überhaupt gewann Chip Ganassi in einem Jahr das Daytona 500 und das Indianapolis 500. Am Sonntagabend wäre beinahe noch der Sieg beim längsten NASCAR-Rennen der Saison, dem Coca Cola 600 hinzugekommen. Doch McMurray verpasste den Rennsieg nur hauchdünn.

Eine Gelbphase in Runde 377 von 400 zerstörte den Traum. McMurray führte souverän, bis Marcos Ambrose durch seinen Unfall die letzte Gelbphase auslöste. Die spielte vor allem Kurt Busch in die Hände. Dessen Miller-Lite-Dodge war auf den kürzeren Stints perfekt ausbalanciert. Erst gegen Rennende kam McMurray noch einmal näher an Busch heran. Die Zeit reichte nicht mehr aus, um einen Angriff zu starten.

«Mir lief zum Schluss einfach die Zeit davon», zeigte sich McMurray enttäuscht. Ganz anders natürlich die Reaktion bei Kurt Busch: «Ich bin sprachlos, dass wir beide Rennen hier gewonnen haben. Ich habe viel an das Ganassi-Auto hinter uns gedacht und mir gesagt, den lässt du nicht vorbei.»

Die Busch-Brüder haben die Siege auf dem Charlotte Motor Speedway fair unter sich aufgeteilt. Vor einer Woche gewann Kyle das Rennen der Camping World Truck Series, bevor er am Samstag beim Nationwide-Rennen erneut zuschlug. Kurt holte sich den Sieg im All-Star-Rennen sowie beim Coca Cola 600. Kyle Busch belegte im 600er den dritten Platz, vor Mark Martin und David Reutimann.

Einen schlechten Tag erwischten Juan Pablo Montoya und Jimmie Johnson. Montoya wurde nur 38., nachdem er bereits in Runde 61 die Mauer touchierte. Der amtierende Meister und mehrfache Charlotte-Sieger Jimmie Johnson hatte ebenfalls eine Nacht zum Vergessen. Nach Mauerkontakt und einem Dreher mit Frontaleinschlag hiess es für ihn nur Rang 37.

Meisterschaftsleader Kevin Harvick belegte in Charlotte Rang elf. Er führt weiterhin mit 29 Punkten vor Kyle Busch. Im Mittelmass versunken ist erneut Dale Earnhardt jr. Nach passablem Saisonstart reichte es in Charlotte nur für Position 22. In der Meisterschaft entfernt er sich auf Platz 17 immer weiter von den Chase-Platzierungen.

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