Kurt Busch zurück in der Victory Lane

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Kurt Busch dominierte in Atlanta

Kurt Busch dominierte in Atlanta

Erneut feiert ein Busch einen Sieg in der Sprint Cup Series. Nachdem Kyle bereits letzte Woche in Las Vegas gewann, legte Kurt im internen Familienduell nach und siegte in Atlanta.

Busch dominierte das Rennen auf dem 1,5-Meilen-Oval in Hampton, Georgia. Zwischendurch meldeten sich zwar auch Jeff Gordon und einige wenige andere Piloten zu Wort, doch niemand konnte dem Penske-Piloten das Wasser reichen.

Ein Großteil des Feldes hatte über weite Strecken zudem eher damit zu kämpfen zurück in die Führungsrunde zu kommen. Denn während der ersten Serie von Stopps unter Grün in Runde 67 lief ein Mitglied von Marcos Ambroses Boxenmannschaft Richtung Strecke, um einen davonrollenden Reifen aufzuhalten. Der Mechaniker lief in das Infield auf der Start-/Zielgeraden, woraufhin sich die NASCAR gezwungen sah, eine Gelbphase auszulösen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Fahrer ihren Boxenstopp bereits absolviert. Abgesehen vom führenden Kurt Busch und fünf weiteren Fahrern.

Nach dem Neustart befanden sich also nur sechs Fahrer in der Führungsrunde. Der Rest des Feldes war eine, teilweise sogar zwei Runden zurückgefallen. Zwar starteten viele Fahrzeuge beim Neustart vor dem Führenden, doch durch einen erneut sehr langen Stint unter Grün, schafften es gerade einmal drei Fahrer aus eigener Kraft zurück in eine Runde mit Kurt Busch. Am Ende des Rennens waren es insgesamt 14 Autos, der «Lucky Dog»-Regelung sei dank.

Gegen Rennende wurde es dann aber doch einmal spannend. Brian Vickers verkürzte den Rückstand auf Kurt Busch auf unter eine Sekunde. Doch der Red-Bull-Pilot kam nicht entscheidend genug an Busch heran, um einen Angriff zu starten. Auf einmal platzte nun der Reifen an Robby Gordons Toyota und vier Runden vor Rennende kam erneut das Pace Car auf die Strecke.

Die Führenden nutzten die Chance noch einmal, um für zwei entscheidende Runden neue Reifen zu fassen. Großer Verlierer war dabei Brian Vickers, der als Zweiter rein und als Sechster aus der Box herauskam. Carl Edwards nahm lediglich zwei frische Reifen mit und schnappte Busch die Führung vor der Nase weg. Doch Busch konterte unmittelbar nach dem Restart und kassierte den Roush-Piloten wieder ein.

Jeff Gordon ging ebenfalls an Edwards vorbei und wurde vor Kevin Harvick und Brian Vickers Dritter. In der Meisterschaft führt der Hendrick-Pilot das Feld weiterhin an. Kurt Busch verbesserte sich auf Platz drei. Die Verlierer des Wochenendes waren Greg Biffle (34.) und David Reutimann (32.). Sie rutschten auf Platz zehn bzw. zwölf ab. Polesitter Mark Martin hatte ebenfalls großes Pech. Nach Motorschäden in den letzten zwei Wochen war es diesmal ein Reifenschaden, der ihn aus den Top 5 riss. Am Ende hieß es für den «Oldie» Platz 31.

Top 10 im Überblick:

1. Kurt Busch (Dodge)
2. Jeff Gordon (Chevrolet)
3. Carl Edwards (Ford)
4. Kevin Harvick (Chevrolet)
5. Brian Vickers (Toyota)
6. Clint Bowyer (Chevrolet)
7. Kasey Kahne (Dodge)
8. Tony Stewart (Chevrolet)
9. Jimmie Johnson (Chevrolet)
10. Martin Truex jr. (Chevrolet)

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