Überraschung in Texas: Sadler auf Pole

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Guter Freitag für Elliott Sadler

Guter Freitag für Elliott Sadler

Erste Pole Position für Elliott Sadler nach mehr als vier Jahren. In Texas startet der Ford-Fahrer von der eins. Die Favoriten auf den NASCAR-Titel landeten allesamt ausserhalb der Top 15.

Beim Rennen in Talladega 2006 holte Elliott Sadler zuletzt eine Pole Position. Auf dem Texas Motor Speedway sicherte er sich am Freitag zum achten Mal in seiner Karriere den ersten Startplatz. Kurz zuvor wurde bekannt, dass der am Saisonende ohne ein Sprint-Cup-Cockpit dastehende 35-jährige im nächsten Jahr für Kevin Harvick Inc. in der Nationwide Series an den Start gehen wird. Dort soll er eine komplette Saison bestreiten und um den Nationwide-Titel fahren. In der Sprint Cup Series datiert sein letzter Rennsieg aus dem Jahr 2004.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit Greg Biffle und Carl Edwards ebenfalls Ford-Piloten. Auf Rang vier folgte Juan Pablo Montoya, bevor auf Rang fünf mit David Ragen der nächste Ford folgte. Von den drei Meisterschaftsanwärtern konnte sich Jimmie Johnson auf Rang 17 am besten qualifizieren. Kevin Harvick landete auf Platz 26, Denny Hamlin gar nur auf Position 30. Der Toyota-Pilot gewann allerdings das Rennen im Frühjahr und wird somit auch am Sonntag zu den Favoriten gehören.

Jimmie Johnson hat an das letztjährige Rennen in Texas keine guten Erinnerungen. Bei einem Unfall zu Rennbeginn beschädigte er sich seinen Wagen so stark, dass er weit hinten landete. Seine Meisterschaftsführung konnte er dennoch behaupten, dank einer soliden Punkteführung. Dieses Jahr ist die Ausgangssituation eine andere. «Wir brauchen maximale Punkte,» lautet Johnsons Kampfansage an die Konkurrenten. «Natürlich, es ist immer einfacher mit einer grossen Punkteführung. Die haben wir aber dieses Jahr nicht. Wir müssen kämpfen und sind bereit dafür.»

Für das «AAA Texas 500» versuchten sich insgesamt 49 Fahrer zu qualifizieren. Was bedeutet, dass sechs Fahrer den Heimweg antreten müssen. Dazu gehören J.J. Yeley, Scott Riggs, Michael McDowell, Jeff Green, Josh Wise und Brian Keselowski.

Erfolgreich ins Feld geschafft hat es Trevor Bayne im Wood-Brothers-Ford. Der erst 19-jährige wird am Sonntag sein Sprint-Cup-Debüt geben.

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