Kürzungen bei Chevrolet-Teams

Von Lewis Franck
NASCAR Cup Series
Tony Stewart führt für Chevy die Sprint-Cup-Tabelle an

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Über das Ausmass des Abbaus im NASCAR Sprint Cup haben GM und Teamchefs Stillschweigen vereinbart

GM wird sich mit der Marke Chevrolet nicht aus dem NASCAR Sprint Cup zurückziehen, wie dies das Unternehmen bei den Camping World Trucks und der Nationwide Series tut. In Gesprächen mit den Teamverantwortlichen hat GM allerdings Kürzungen bei der Unterstützung im Sponsoring und technischen Bereich durch den Konzern bekannt gegeben. Dies bestätigten Vertreter von Hendrick Motorsports, Stewart Haas Racing, Earnhardt Ganassi Racing und Richard Childress Racing. Über den Umfang kam jedoch kein Wort über ihre Lippen.

«Wir hatten sehr produktive Gespräche mit GM», so Rick Hendrick. «GM wird mit dem Rennsport und mit unserem Team verbunden bleiben. Sie haben uns um unsere Hilfe gebeten, und wir werden ihnen diese Hilfe geben. Wir wollen unseren Teil zur Unterstützung des neuen GM-Unternehmens leisten, auf und neben der Rennstrecke.»

Bei Tony Stewart tönt es ähnlich: «Wir waren und werden auch weiterhin starke Supporter von GM und deren Marke Chevrolet sein. Es sind harte Zeiten für die Automobilindustrie und im Vergleich mit all den Leuten und Arbeitern, deren Auskommen vom Verkauf dieser Autos abhängt, sind die Opfer, die wir Rennteams bringen müssen, sehr klein.»

«Unser Engagement im Rennsport wirkt sich im positiven Sinn direkt auf die Verkaufszahlen unserer Autos aus», so Steve Janisse, Chevrolet-Kommunikations-Chef. Es sei überlebenswichtig, dass jeder Penny, den man ausgebe, zu einem abgespeckten Unternehmen mit besserer Bilanz führe. Deshalb auch die Gespräche von Chevy Racing und den Teams, um Kosten zu reduzieren und den Return-on-Investment zu maximieren. Und wie soll dies nun genau vonstatten gehen? «Es ist unsere Politik, nicht über die Details der Unternehmensbeziehungen mit unseren Partnern zu sprechen.»

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