Tony Stewart siegt in Watkins Glen

Von Dennis Grübner
In Watkins Glen eine Macht: Tony Stewart

In Watkins Glen eine Macht: Tony Stewart

In den letzten sechs Jahren hiess es für Tony Stewart in Watkins Glen regelmässig Platz eins oder Platz zwei. Nach einem zweiten Rang 2008 folgte am Montag wieder Platz eins.

Obwohl Marcos Ambrose in den letzten Runden nicht mehr nahe genug an Stewart herankam, begann in der Box des Teams das grosse Zittern. Sollte der Sprit reichen, oder wird [*Person Tony Stewart*] am Ende mit leerem Tank auslaufen? Letzteres war sicherlich auch die Hoffnung von Marcos Ambrose. Der Sieger des Nationwide-Rennens vom Samstag hatte allerdings seinerseits mit einem bedrohlich leeren Tank zu kämpfen. Im Ziel reichte es schliesslich für beide und Stewart gewann mit knapp drei Sekunden Vorsprung. «Wir waren am Beginn nicht gut genug zum Siegen», analysierte Stewart in der Victory Lane das Rennen. «Meine Jungs haben bei den Stopps aber super Arbeit geleistet und wir konnten das Auto immer weiter verbessern.»

Auf Platz drei landete Carl Edwards, vor Kyle Busch und seinem Teamkollegen Greg Biffle. Juan Pablo Montoya hielt sich aus dem Kampf um den Sieg zur Überraschung vieler komplett heraus. Ohne eine einzige Führungsrunde wurde er 6. Polesitter Jimmie Johnson schaffte es nach einem Dreher in der zweiten Rennhälfte noch auf Position zwölf.

In Runde 62 hielten Zuschauer und Teams den Atem an. Sam Hornish jr. geriet nach einem Kontakt mit Kasey Kahne in die Reifenstapel und schleuderte zurück auf die Strecke. Dort hatte erst Jeff Gordon und dann auch Jeff Burton keine Chance dem Penske-Piloten auszuweichen. Zweimal wurde sein Auto getroffen und durch die Luft geschleudert. Ein kompletter Überschlag blieb aus. Das Heck hatte sich nach dem Crash in Luft aufgelöst. Auch auf der Fahrerseite war bereits der Käfig zu sehen, der jedoch unbeschädigt blieb. Alle drei Fahrer konnten sich ohne fremde Hilfe aus ihren Wracks befreien. Nach einer 20-minütigen Unterbrechung konnte das Rennen fortgesetzt werden.

Erst 20 Runden zuvor gab es einen weiteren Unfall von Dale Earnhardt jr. Der Hendrick-Motorsports-Fahrer schlug nach einem Bremsdefekt frontal in den Reifenstapel in Kurve zehn ein. Dabei riss er noch Reed Sorenson mit ins Verderben. Der Petty-Fahrer, für den am Anfang der Woche Jacques Villeneuve als Ersatzmann bereitstand, konnte sich jedoch aus dem Kiesbett befreien und weiterfahren. Earnhardts Auto erlitt einen Totalschaden. Der Fahrer der Startnummer 88 blieb unverletzt.

Immer enger wird es im Fight um die letzten Positionen im «Chase». Zwischen Rang sieben, den nun Juan Pablo Montoya belegt, und Rang 15 (Clint Bowyer), liegen 195 Zähler. In den verbleibenden vier Rennen haben Kyle Busch, Brian Vickers und Clint Bowyer weiterhin die Chance sich in die Top 12 zu arbeiten.

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