Bowyer gewinnt erstmals in Daytona

Von Dennis Grübner
Clint Bowyer

Clint Bowyer

Clint Bowyer gewann Freitagnacht das Rennen der Nationwide Series auf dem Daytona International Speedway. Erster Saisonsieg für Richard Childress Racing.

Das Rennen auf dem Superspeedway in Daytona musste am Ende sogar in die Verlängerung gehen, weil kurz vor der Zieldurchfahrt noch einmal eine Gelbphase ausgerufen werden musste. Selbst die der angestrebte 2-Runden-Sprint (Green-White-Checkered) ging nicht ohne Blechschäden über die Bühne. Eine Runde vor dem offiziellen Rennende war daher bereits Schluss, als mehrere Autos auf der Start-/Zielgeraden ineinander gerieten und das Safety Car zum letzten Mal auf die Strecke musste.

Für den amtierenden Meister war es Serien übergreifend der erste Saisonsieg. Ebenso für Teambesitzer Richard Childress, der vor allem mit den ausbleibenden Zahlungen seitens GM an sein Team zu kämpfen hat. Zweiter wurde Kyle Busch, vor Carl Edwards und Joey Logano. Kasey Kahne belegte Rang fünf.

Enttäuschung herrscht nach dem Daytona-Wochenende beim JTG Daugherty Racing Team. Bereits in Daytona fuhr man ohne Sponsor auf der Haube, nun zog das Team die Reissleine und wird bis auf Weiteres nicht mehr starten. Das Team ist mit Michael McDowell derzeit Elfter in der Gesamtwertung.

Das Nationwide-Rennen auf dem 2,5-Meilen-Oval in Florida war von vielen Unfällen gezeichnet. 14 von 43 Autos schieden durch Unfälle aus. Darunter u.a. die Gebrüder Earnhardt.

Von all dem verschont blieb Clint Bowyer. Der gewann nicht nur das Rennen, sondern vorher bereits die Pole Position und führte zudem die meisten Rennrunden an. «Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viel diese Strecke für mich und meine Familie bedeutet,» gab ein sichtlich erleichterter Bowyer in der Victory Lane zu Protokoll. «Die 18, Kyle Busch, gab mir am Ende einen guten Push. Zum Glück kam dann auch noch die Gelbphase heraus. Wer weiss, was in der letzten Runden noch passiert wäre.»

In der Meisterschaft hat sich in den Top 5 nicht verändert. Kyle Busch konnte durch Platz erneut einige Pünktchen auf Carl Edwards und Brad Keselowski gutmachen, die langsam aber sicher auf einen Ausrutscher Buschs hoffen müssen.

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