Joey Logano gewinnt in Chicago

Von Dennis Grübner
Joey Logano und Dave Rogers

Joey Logano und Dave Rogers

Trotz älterer Reifen beim entscheidenden letzten Neustart konnte Joey Logano seinen Teamkollegen Kyle Busch hinter sich lassen und sein drittes Saisonrennen gewinnen.

Selbst [*Person 2346 Logano*] zweifelte kurz vor dem Rennende die Strategie seines Crew Chiefs Dave Rogers an. Der hatte entschieden, während einer Gelbphase, 15 Runden vor dem Rennende, draussen zu bleiben und nicht in die Box zu kommen. Während die Konkurrenz, allen voran Kyle Busch, neue Reifen aufzog, blieben lediglich Logano und Leffler auf der Strecke.

Beim Neustart in Runde 192 schnappte sich Busch auf zwei neuen Reifen umgehend Jason Leffler. Gegen Logano hatte er jedoch keine Chance mehr. Der 19-jährige auf und davon und gewann nach den Rennen in Nashville und Kentucky, auch auf dem Chicagoland Speedway.

„Ich kann’s nicht glauben, Mann – er fährt mir davon!“, gab ein überraschter Kyle Busch nach dem Neustart von sich. Am Ende trennten die beiden 2,619 Sekunden. „Ich dachte das wäre es für uns gewesen“, so Logano zur Strategie seine Crew Chiefs am Rennende. „Alle anderen ausser die 38 (Jason Leffler) nahmen neue Reifen […] aber die frische Luft vorne war entscheidend.“

Dritter wurde Brian Vickers, vor Jason Leffler und Kevin Harvick. Carl Edwards wurde Sechster. Busch konnte durch seinen zweiten Platz erneut seine Führung in der Meisterschaft ausbauen. 192 Punkte trennen die beiden nun. Einen harten Rückschlag musste Brad Keselowski hinnehmen. Nach dem ihm in Runde 57 der Sprit ausging, bekam er den Motor nicht wieder zum Laufen und fiel weit zurück. Am Ende reichte es nur für Platz 18. Der Rückstand auf Busch beträgt bereits 334 Punkte.

Das Rennen in Chicago war das bisher Schnellste der Nationwide Series auf dem Kurs. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 237 km/h, gegenüber 232 km/h im letzten Jahr. Grund dafür war auch die bisher geringste Anzahl von Gelbphasen auf der Strecke – zwei.
 
 

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