Rallye of Nations - Sieg für Spanien

Von Toni Hoffmann
Manfred Stohl war Schnellster in Mexiko

Manfred Stohl war Schnellster in Mexiko

Das Team Spanien hat die Premiere der Rally of Nations in Mexiko gewonnen. Schnellster Fahrer aber war Manfred Stohl.

Die Premiere der Rally of Nations in Mexiko ist gelungen. Weil Mexiko wegen des Rotationsprinzips diesmal nicht zur Rallye-WM zählte, liess sich der Veranstalter etwas ganz Besonderes und bisher Einmaliges einfallen. Zwei Crews aus einem Land bildeten ein Nationen-Team, das bei der 638 km langen Drei-Tages-Rallye auf den 18 Prüfungen (= 252,48 km) um Punkte und Dollars kämpfte. 500$ (= 355€) gab es für den Teamsieg einer Prüfung, 5.000$ für den Tagessieg und 50.000$ für den Gesamtsieg. Zudem wurden die Kosten übernommen. Das Team, das in der Addition der Platzierung der beiden Crews die meisten Punkte einfuhr, kassierte die jeweilige Prämie.

In der Punkte-Wertung sicherte sich Spanien mit den Mitsubishi-Piloten Xavier Pons und Dani Sola mit 1.067,5 Zählern den Sieg. Für den Gesamtsieg nach Punkten gab es die Prämie von 50.000$. In der Nationen-Wertung mit der Punkteaddition der beiden Piloten gewann Spanien zehn der 18 Prüfungen. Der Ehrenrang ging an Österreich mit Manfred Stohl und Andreas Aigner (beide Mitsubishi) mit 939,5 Punkten. Frankreich mit den Mitsubishi-Fahrern [*Person 3262 Didier Auriol*] und Brice Tirabassi erreichte mit 712 Zählern den dritten Platz. Unter den 14 genannten Nationen-Teams holten [*Person 3824 Hermann Gassner jr.*] (Mitsubishi Lancer) und Mark Wallenwein (Subaru Impreza) für Deutschland mit 542,5 Punkten den vierten Rang.

Die Zeitenwertung gewann Stohl, der 2006 im Peugeot 307 WRC des österreichischen OMV-Teams bei der WM-Rallye Dritter wurde. Dafür, dass Stohl an den drei Rallyetagen schnellster Pilot war, durfte er 15.000$ in Empfang nehmen. Stohl fuhr nach den 18 Schotterprüfungen einen Vorsprung von nur 14,4 Sekunden auf Aigner heraus. Auriol, Rallye-Weltmeister von 1994, erreichte mit einem Rückstand von 1:45,9 Minuten den letzten Podiumsplatz vor Xavier Pons (2:14,6 Minuten zurück).

Bei seinem ersten regulären Einsatz im Subaru Impreza erzielte Mark Wallenwein, sonst im Renault Clio R3 unterwegs, mit dem fünften Platz (7:35,3 Minuten zurück) einen Achtungserfolg. Direkt hinter ihm reihte sich Gassner jr. mit einem Rückstand von 10:11,7 Minuten ein.

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