Leon Haslam: Es geht um seine Zukunft bei Kawasaki

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Leon Haslam

Leon Haslam

Die kommenden Rennen der Superbike-WM in Portimao werden für Kawasaki-Werksfahrer Leon Haslam möglicherweise die wichtigsten des Jahres. Noch hat er keinen Vertrag für 2020.

Obwohl Leon Haslam die Erwartungen von Kawasaki in seinem WM-Comeback-Jahr erfüllt, hat ihm der japanische Hersteller bislang keinen Vertrag für 2020 vorgelegt. Grund dafür ist, dass der sieben Jahre jüngere WM-Dritte Alex Lowes bei Kawasaki angeklopft hat – der Engländer verliert seinen Platz im Yamaha-Werksteam an Toprak Razgatlioglu.

Sollte Haslam seinen Platz im Werksteam einbüßen, könnte er im starken Satelliten-Team von Manuel Puccetti unterkommen. Aber der 36-Jährige will sich nicht abschieben lassen. «Es geht ja nicht nur ums Motorrad, sondern auch um die Techniker und das ganze Team dahinter», sagt der WM-Fünfte, dem 18 Punkte zu Platz 3 fehlen. «Mein Ziel ist zu gewinnen, um das zu erreichen, möchte ich im Werksteam sein. Ich möchte ein zweites Jahr mit demselben Team und dem gleichen Crew-Chief arbeiten. Ich habe deutlich gemacht, was ich mir wünsche.»

Für Haslam geht es in Portugal um nichts weniger als seine Zukunft im Kawasaki-Werksteam. «Über die Jahre habe ich in Portimao mit verschiedenen Herstellern Podestplätze erobert», hielt der Vizeweltmeister von 2010 fest. «Der Test kürzlich war sehr positiv für unser Team, auf Rennreifen belegten wir die Ränge 1 und 2, ich war nur zwei Zehntelsekunden von Johnny Rea entfernt. Für mich ist das ein schwieriges Jahr, ich hatte einige Verletzungen und musste einige Strecken lernen. Aber in Portimao haben wir getestet. Wann immer ich dieses Jahr auf eine Strecke kam, auf der wir zuvor getestet haben, fuhr ich aufs Podium. Das ist mein Ziel. Ich glaube sogar, dass ich mit der Spitze kämpfen kann.»

WM-Stand vor Portimao:

1. Jonathan Rea (Kawasaki), 433 Punkte
2. Álvaro Bautista (Ducati), 352
3. Alex Lowes (Yamaha), 220
4. Michael van der Mark (Yamaha), 215
5. Leon Haslam (Kawasaki), 202
6. Toprak Razgatlioglu (Kawasaki), 191
7. Chaz Davies (Ducati), 184
8. Tom Sykes (BMW), 170
9. Marco Melandri (Yamaha), 138
10. Sandro Cortese (Yamaha), 100
14. Markus Reiterberger (BMW), 60

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