Barni Ducati: Michele Pirro steht als Ersatz parat

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Ducati-Testfahrer Michele Pirro

Ducati-Testfahrer Michele Pirro

Seit November ist Leon Camier verletzt, vor Weihnachten wurde er an der Schulter operiert. Die Wintertests wird der Barni-Ducati-Pilot verpassen, ob er beim Saisonstart der Superbike-WM dabei sein wird, ist fraglich.

Der vom Pech verfolgte Leon Camier stürzte Mitte November am Morgen des zweiten Testtags beim Roll-out mit der für ihn neuen Ducati Panigale V4R des Barni-Teams und zog sich Frakturen in der linken Schulter sowie der linken Hand zu und beschädigte erneut die Bänder.

Diese sind seit seinem Sturz in Imola vergangenen Mai lädiert, am 24. Dezember wurde Camier in Barcelona erneut operiert, weil die Bänder nicht natürlich heilten. Sein Ziel ist, bis zum Saisonbeginn am letzten Februar-Wochenende in Australien fit zu sein.

Ob das gelingt, ist fraglich. Für die Wintertests in Jerez und Portimao Ende Januar bietet Barni erneut Ducati-Testfahrer Michele Pirro auf, der bereits beim letzten Wintertest 2019 auf der V4R saß und für das Team die Italienische Superbike-meisterschaft bestreitet.

Sollte Camier nicht fit genug sein, um am 24. Februar auf Phillip Island zu testen, wird Pirro auch die beiden Überseerennen zu Saisonbeginn in Australien und Katar für Barni Ducati bestreiten.

Der Europa-Auftakt ist am letzten März-Wochenende in Jerez. Würde Camier erst dann einsteigen, hätte er vier Wochen zusätzliche Genesungszeit.

Problematisch für Barni: Camier und Pirro verlangen aufgrund der sehr unterschiedlichen Fahrstile nach verschiedenen Abstimmungen. Trotzdem bewertet der Engländer den Einsatz des Italienischen Meisters positiv: «Es war eine gute Idee, ihn fahren zu lassen. Das Motorrad ist nahe an den Werksmaschinen dran und verfügt über viel Potenzial. Aber es gibt einige Dinge, die noch nicht so sind, wie ich sie gerne hätte. Pirro konnte dem Team Rückmeldungen geben, wie das Showa-Fahrwerk arbeitet und wie die Elektronik funktionieren muss. Pirro hat einen anderen Fahrstil als ich und auch andere Vorlieben bei der Arbeitsweise der Elektronik, sein Einsatz war aber trotzdem wichtig, um einige Sachen besser zu verstehen.»

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