Cortese muss sich Barni-Ducati mit Camier teilen

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Leon Camier will es in Portimao versuchen

Leon Camier will es in Portimao versuchen

Auch weil Sandro Cortese beim zweitägigen Superbike-Test in Jerez gute Arbeit leistete, verpflichtete Barni Ducati den Deutschen auf für den anstehenden Test in Portimão. Dort wird aber auch Leon Camier anwesend sein.

Leon Camier und Sandro Cortese teilen dasselbe Schicksal – beide verletzten sich in der Superbike-WM 2019 an der Schulter. Während der Schwabe aber wieder fit ist, ließ sich der Brite zuletzt im Dezember operieren und laboriert noch immer an seiner Verletzung. Beim ersten Superbike-Test in Jerez ließ Barni Ducati daher seinen eigentlichen Stammpiloten zu Hause und verpflichtete den arbeitsuchenden Cortese.

Auf Rundenzeiten kam es beim ersten Test im Jahr 2020 nicht an, Cortese war bei seinem Debüt auf der Ducati Panigale V4R hauptsächlich mit Funktionstests beschäftigt. Am Sonntag und Montag findet dann in Portimão ein weiterer Test statt, bei dem der Supersport-Weltmeister von 2018 zum Einsatz kommen soll.

Nun teilte Teamchef Marco Barnabo aber mit, dass auch Leon Camier nach Portugal reisen wird.

«Sandro hat uns eine andere Sicht auf die Entwicklung ermöglicht, das war ein Vorteil für uns. Wir haben seine Arbeitsweise verstanden und haben harmonisch zusammengearbeitet», lobte der Italiener. «Einige neue Komponenten, die getestet werden sollen, werden für Portimão eintreffen, insbesondere die Aufhängungen. Deshalb haben wir ihn gebeten, auch in Portugal mit uns zu testen. Am Sonntag und Montag wird auch Camier dabei sei. Er wird ein paar Runden fahren und kann dabei seine körperliche Verfassung beurteilen.»

Sollte sich Camier komfortabel fühlen, ist davon auszugehen, dass er sich auch mit dem Test der neuen Teile beschäftigen wird.

Zeiten Superbike-Test Jerez, 23. Januar 2020:

1 Jonathan Rea, Kawasaki, 1:40,983 min
2 Toprak Razgatlioglu, Yamaha, 1:41,214
3 Scott Redding, Ducati, 1:41,407
4 Alex Lowes, Kawasaki, 1:41,642
5 Michael van der Mark, Yamaha, 1:42,707
6 Leon Haslam, Honda, 1:42,797
7 Loris Baz, Yamaha, 1:43,384
8 Alvaro Bautista, Honda, 1:43,579
9 Michael Rinaldi, Ducati, 1:43,789
10 Federico Caricasulo, Yamaha, 1:43,811
11 Tom Sykes, BMW, 1:44,014
12 Maximilian Scheib, Kawasaki, 1:44,153
13 Garrett Gerloff, Yamaha, 1:44,214
14 Sandro Cortese, Ducati, 1:44,258
15 Chaz Davies, Ducati, 1:44,276
16 Sylvain Barrier, Ducati, 1:44,322
17 Leandro Mercado, Ducati, 1:44,451

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