BMW weit hinten – doch Tom Sykes ist völlig entspannt

Von Ivo Schützbach
Tom Sykes

Tom Sykes

Drei Sekunden verlor BMW-Werksfahrer Tom Sykes bei den Superbike-WM-Tests in Jerez auf die Bestzeit, Teamkollege Eugene Laverty wurde Letzter. Panik brach deswegen keine aus.

BMW weit hinten – doch Tom Sykes ist völlig entspannt

Drei Sekunden verlor BMW-Werksfahrer Tom Sykes bei den Superbike-WM-Tests in Jerez auf die Bestzeit, Teamkollege Eugene Laverty wurde Letzter. Panik bricht beim bayerischen Hersteller deswegen keine aus.

In einem Punkt waren sich nach den beiden Testtagen in Jerez alle Superbike-Piloten einig: Die Zeiten besitzen aufgrund der Mischverhältnisse keine Aussagekraft. Deshalb machten sich die Piloten auch trotz teilweise mehreren Sekunden Rückstand auf den Schnellsten Jonathan Rea (Kawasaki) keinen Kopf.

«Ungeachtet des schlechten Wetters konnten wir mit der Elektronik und dem Chassis einige grundlegende Dinge erarbeiten», hielt BMW-Ass Tom Sykes fest, der als Elfter drei Sekunden auf die Bestzeit einbüßte. «Jetzt sind wir in der Lage, diese frischen Ideen bei vollem Rennspeed zu testen. Angesichts der wenigen Zeit waren wir sehr produktiv. Wir haben viele Informationen gesammelt, auf welchen wir den kommenden Test in Portimao aufbauen.»

«Wir hatten bereits Ende letztes Jahr einen sehr guten Test», ergänzte der Weltmeister von 2013. «Mein Gefühl für das Motorrad ist gut, jetzt arbeiten wir an der Feinabstimmung. Wenn du solche Mischbedingungen hast, brauchst du nicht auf die Zeiten zu schauen. Die Strecke ändert sich alle 20 Minuten, man kann nichts gewinnen, wenn man alles riskiert. Für uns ging es nur darum sicherzustellen, dass die Pace schnell genug ist, um unsere Aufgaben abarbeiten zu können.»

Kannst du dir erklären, weshalb dein Teamkollege Eugene Laverty so weit zurück liegt und Letzter wurde? «Keine Ahnung», grübelte Sykes. «Wir haben an verschiedenen Dingen am Motorrad gearbeitet. Eugene muss erst noch die richtige Abstimmung für sich finden.»





Zeiten Superbike-Test Jerez, 22/23. Januar 2020:

1 Jonathan Rea, Kawasaki, 1:40,983 min
2 Toprak Razgatlioglu, Yamaha, 1:41,214
3 Scott Redding, Ducati, 1:41,407
4 Alex Lowes, Kawasaki, 1:41,642
5 Michael van der Mark, Yamaha, 1:42,707
6 Leon Haslam, Honda, 1:42,797
7 Loris Baz, Yamaha, 1:43,384
8 Alvaro Bautista, Honda, 1:43,579
9 Michael Rinaldi, Ducati, 1:43,789
10 Federico Caricasulo, Yamaha, 1:43,811
11 Tom Sykes, BMW, 1:44,014
12 Maximilian Scheib, Kawasaki, 1:44,153
13 Garrett Gerloff, Yamaha, 1:44,214
14 Sandro Cortese, Ducati, 1:44,258
15 Chaz Davies, Ducati, 1:44,276
16 Sylvain Barrier, Ducati, 1:44,322
17 Leandro Mercado, Ducati, 1:44,451
18 Eugene Laverty, BMW, 1:44,543

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

«No sports» bei Suzuki: Geht die Rechnung auf?

Günther Wiesinger und Manuel Pecino
Suzuki wird sich nach der Saison 2022 auch aus der MotoGP-WM zurückziehen. Der Hersteller aus Hamamatsu erhofft sich dadurch in vier Jahren Einsparungen von ca. 150 Millionen Euro. Aber um welchen Preis?
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So.. 22.05., 21:45, Sport1
    Motorsport - AvD Motor & Sport Magazin
  • So.. 22.05., 22:05, Eurosport 2
    Supersport: Weltmeisterschaft
  • So.. 22.05., 22:45, SWR Fernsehen
    sportarena
  • So.. 22.05., 23:00, Sport1
    Motorsport - FIA World Rally Championship
  • So.. 22.05., 23:00, Eurosport 2
    Superbike: Weltmeisterschaft
  • So.. 22.05., 23:50, ServusTV Österreich
    Formel 2 - Barcelona, Spanien
  • Mo.. 23.05., 01:05, ServusTV Österreich
    Sport und Talk aus dem Hangar-7
  • Mo.. 23.05., 02:35, ServusTV
    Sport und Talk aus dem Hangar-7
  • Mo.. 23.05., 04:20, Motorvision TV
    Bike World 2020
  • Mo.. 23.05., 05:15, Motorvision TV
    Goodwood 2021
» zum TV-Programm
3AT