Schnelle Fortschritte: Laverty von BMW begeistert

Von Kay Hettich
Eugene Laverty steigerte sich mit der BMW in Portimao deutlich

Eugene Laverty steigerte sich mit der BMW in Portimao deutlich

Als Achter platzierte sich Eugene Laverty beim zweitägigen Portimão-Test im Mittelfeld. Warum der BMW-Pilot von der S1000RR dennoch begeistert ist und vor Selbstvertrauen strotzt.

Die Superbike-WM 2020 ist das zweite Jahr von BMW mit der neuen S1000RR in der seriennahen Weltmeisterschaft. Nach vielversprechenden Achtungserfolgen 2019 sollen Tom Sykes und sein neuer Teamkollege Eugene Laverty nun regelmäßig in den Top-5 mitfahren.

Laverty, der mit Yamaha, Aprilia und Suzuki bereits Laufsiege einfahren konnte, lobt die Fortschritte, die seit seinem ersten Test von BMW erreicht wurden. Beim letzten Superbike-Test in Europa vor dem Saisonauftakt fuhr der Nordire in 1:41,990 min 0,2 sec langsamer als Sykes und landete auf Platz 8.

«Ich bin wirklich begeistert und optimistisch», jubelte der 33-Jährige am Montagabend. «Der Test im November war nicht unbedingt einfach, weil es für mich noch ein paar Überraschungen gab, als ich die RR zum ersten Mal gefahren bin. Aber die Arbeit, die die Jungs geleistet haben, ist unglaublich. Das ist das Tolle daran, wenn man wieder in einem Werksteam ist: Die Fortschritte sind so schnell, und die Jungs kennen sich bestens aus. Ich gebe ihnen mein Feedback, aber im Endeffekt unterstreicht dieses Feedback nur, was sie schon wissen.»

Das BMW-Werksteam wird vom britischen Rennstall Shaun Muir Racing organisiert. Für die Entwicklung zeichnet sich das Werk zuständig.

«Diese Jungs wissen sehr gut, wie man ein Bike konkurrenzfähig macht», lobt Laverty. «In Spanien haben wir uns auf die Leistungsabgabe und die Traktionskontrolle konzentriert. In Portugal haben wir dann angefangen, an der Fahrwerksabstimmung zu feilen. Und am Ende war unsere Performance wirklich gut. Ich bin also nach diesen Tests wirklich happy; wir sind gut aufgestellt.»

Kombinierte Zeiten 26./27. Januar 2020:

1. Toprak Razgatlioglu, Yamaha, 1:40,804 min
2. Scott Redding, Ducati, 1:40,883
3. Loris Baz, Yamaha, 1:40,994
4. Michael van der Mark, Yamaha, 1:41,426
5. Chaz Davies, Ducati, 1:41,599
6. Leon Haslam, Honda, 1:41,655
7. Tom Sykes, BMW, 1:41,786
8. Eugene Laverty, BMW, 1:41,990
9. Federico Caricasulo, Yamaha, 1:42,030
10. Garrett Gerloff, Yamaha, 1:42,045
11. Michael Rinaldi, Ducati, 1:42,309
12. Leandro Mercado, Ducati, 1:42,462
13. Javier Fores, Kawasaki, 1:42,802
14. Sandro Cortese, Ducati, 1:42,936

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