Superbike WM • Neu
Mit den Fans im Rücken: Iker Lecuona (Ducati) peilt Aragón-Sieg an
Während die Sorge um die Gefahren des Coronavirus weltweit immer größer wird, wurde auf Phillip Island der Saisonauftakt der Superbike-WM 2020 abgehalten. Es kamen mehr Australier an die Rennstrecke als im Vorjahr.
Phillip Island und die Superbike-WM verbindet eine lange Tradition. 1988 wurde in Donington Park zwar das erste Rennen der seriennahen Motorradweltmeisterschaft ausgetragen, die meisten Meetings wurden aber in Australien veranstaltet. Theoretisch hätte eine Rennstrecke 32 Meeting der Superbike-WM veranstalten können, aber diese Idealzahl erreicht keine Piste.
Das erste Superbike-Rennen auf Phillip Island gewann Peter Goddard auf Yamaha, auch den zweiten Lauf 1990 gewann mit Rob Phillis ein Australier. Erster Nicht-Australier, der auf Phillip Island gewinnen konnte, war der US-Amerikaner Doug Polen (Ducati) 1991 (Lauf 2). Seitdem pausierte die 4,4 km lange Rennstrecke nur 1993 und kommt somit auf bisher 30 Veranstaltungen.
Das Meeting auf Phillip Island ist bei Teams, Piloten und auch Fans gleichermaßen beliebt, die Zuschauerzahlen haben ein konstant hohes Niveau. 2020 war von zwei Faktoren beeinflusst. Zum einen herrschte am Freitag kein ideales Wetter, zum anderen die Covid-19 Pandemie. Dennoch kamen am vergangenen Wochenende 54.437 an den drei Tagen an die Rennstrecke.
Zuschauer Phillip Island seit 2015:
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