SBK-Promoter: «Motorradsport wird Krise überleben»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Das SBK-Fahrerlager ist momentan verwaist

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Während völlig offen ist, wann, wo und wie viele Rennen es in der Superbike-WM 2020 geben wird, ist Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta davon überzeugt, dass man zur Normalität zurückkehren wird.

Das neuartige Coronavirus hat die Welt im Würgegriff, die Auswirkungen spürt jeder jeden Tag immer deutlicher. Der Profi-Sport im Allgemeinen und der Motorsport im Besonderen, sind in den Hintergrund gerückt. Die Erkenntnis, dass die verschiedenen Motorsportarten nicht wie geplant über die Bühne gehen werden, hat sich erst nach und nach in den Köpfen durchgesetzt.

Auch bei Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta, der zu Anfang noch davon ausging, dass alle verschobenen Rennen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können. Davon hat sich der Spanier längst verabschiedet. Ziel der Dorna bleibt dennoch, auch 2020 Weltmeister zu krönen. «Nach den bisherigen Kalender-Änderungen werden wir die Entwicklung der Pandemie beobachten, um die maximale Anzahl von Meetings durchzuführen. Das ist unser Hauptziel und daran halten wir fest», sagte Ezpeleta in einem offenen Brief.

Ezpeleta sieht in der Krise eine Chance. «Dieses Virus hat die Welt angehalten, aber wir werden zur Normalität zurückkehren und noch stärker als zuvor aus dieser Situation herauskommen. Es ist nur eine Pause», so der Dorna-Boss weiter. «Unsere Maßnahmen konzentrieren sich auf zwei Dinge: unsere Fans und alle Menschen, die so hart für unsere Meisterschaften arbeiten. Wir tun alles, um Fahrer, Ingenieure, Mechaniker, Logistikpersonal, Verantwortliche, Kameramänner, Journalisten, Multimedia-Techniker, Koordinatoren und jeden anderen wichtigen Teil unseres Sports wieder zu sehen, was wir am besten können – Rennen fahren»

Die Entschlossenheit der Dorna ist grenzenlos. «Racing ist unsere DNA und ich kann mir kein Szenario vorstellen, das uns aufhalten kann«, schickte Ezpeleta als Botschaft an alle Fans. «Covid-19 hat jede Sportart beeinflusst. Trotzdem wird unser Sport Bestand haben und wir werden weitermachen.»

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