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Wegen Corona drohen Pleiten: Puccetti-Boss zur Krise
Von den Teams bezahlte Flüge und Hotels mussten wegen Verschiebung mehrerer Superbike-Meetings storniert werden, nicht immer gab es Geld zurück. Gleichzeitig befürchtet das Puccetti-Team schrumpfende Einnahmen.
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Ein Ende der Coronavirus-Pandemie ist nicht in Sicht, die menschlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen schon jetzt verheerend. Man muss wohl davon ausgehen, dass nicht alle Rennteams, egal in welcher Serie, diese Krise überstehen. Denn auf der einen Seite brechen vielen Teams, die nicht selten ein Motorradgeschäft betreiben, eigene Einnahmequellen weg, auf der anderen Seite laufen Kosten weiter oder erhöhen sich sogar. Auch ob ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen wollen oder können, bleibt abzuwarten.
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Gegenüber unseren Kollegen von GPOne schilderte Manuel Puccetti die finanziellen Aspekte der Coronakrise. "Sobald der Kalender steht, buchen wir Flüge und Unterkünfte. Bei Überseerennen umfasst unser Team 25 Personen und in Europa 30. Die Kosten dafür betragen zu Saisonbeginn etwa 70.000 Euro", sagte der Teamchef von Puccetti Racing bei GPOne. "Unser Hotel in Katar hat uns, nicht wie zum Beispiel das in Jerez, keine Rückerstattung gewährt. Flüge wurden auch nur teilweise erstattet. Genau kann ich den Schaden noch nicht beziffern, würde für Losail und Jerez aber von etwa 10.000 Euro ausgehen. Aber die Situation ändert sich weiter und folglich stehen auch die Zahlen nicht fest." Puccetti hatte geplant, beim abgesagten Meeting in Katar mit einem neuen Sponsor anzutreten. "Ein Sponsor aus Dubai und Katar wäre allein wegen der örtlichen Nähe eine großartige Gelegenheit gewesen. Jetzt verhandeln wir, ob wir das Sponsoring auf ein anderes Meeting verlagern", grübelt der Italiener. "Die Situation ist nicht einfach. Einerseits bin ich der Meinung, dass wir alle Meetings abhalten sollten. Gleichzeitig sage ich, dass weniger Rennen wegen der geringen Ausgaben auch gut sein könnten. Ich persönlich bezweifle, dass alle Sponsoren ihr Engagement in der ursprünglichen Höhe beibehalten werden. Irgendwann könnte es sinnvoll sein, weniger Rennen zu haben. Momentan ist es so, dass wir zwar weniger Geld bekommen, aber auch weniger ausgeben." Superbike-WM 2020, Stand nach Phillip Island:
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