Erstaunlicher Rinaldi: «War schneller als die Spitze»
Beim Meeting der Superbike-WM in Aragón bestätigte Michael Rinaldi seine aufstrebende Form. Nach zwei Top-5-Platzierungen muss man den Go Eleven Ducati-Piloten in Zukunft als Podiumskandidat auf der Liste haben.
Michael Rinaldi ist momentan der Fahrer der Superbike-WM 2020, der am meisten auf sich aufmerksam macht. Kam das Go Eleven-Team in vergangenen Jahren mit anderen Fahrern kaum in die Punkteränge, scheint nun sogar das Podium nicht mehr unmöglich zu sein.
Beim ersten von zwei Meetings in Aragón fuhr Rinaldi in den beiden Hauptrennen auf den Positionen 4 und 5 ins Ziel. Im Superpole-Race wurde der Ducati-Pilot Achter.
Die schnellste Rennrunde von Rinaldi war sogar schneller als die von Ducari-Werkspilot Scott Redding, der 1,2 sec früher als Vierter den zweiten Lauf beendet.
"Ich konnte etwas härter bremsen und früher ans Gas gehen, deshalb war ich dieses Mal etwas schneller", erklärte Rinaldi. "Am Ende war ich ein wenig schneller als Scott, unsere Pace war aber sehr ähnlich. Es reichte nicht, um ein Überholmanöver zu wagen."
Seit Jerez erreichte Rinaldi in neun Superbike-Rennen jeweils zwei vierte, fünfte und sechste Plätze. Das Podium muss das nächste Ziel des Ducati-Piloten sein.
"Wir haben noch ein wenig Spielraum, um unseren Speed zu verbessern. Aber selbst wenn wir Verbesserungen schaffen, bin ich mir nicht sicher, ob es damit für das Podium reicht", grübelt der WM-Siebte. "Besonders für die zweite Rennhälfte ist noch was drin. Zu Rennbeginn hat mich Toprak lange aufgehalten, aber danach war ich teilweise schneller als die Spitzengruppe. Erst nachdem ich mir dann van der Mark geschnappt hatte, wurde meine Pace schlechter."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach