Bestätigt: Marco Melandri und Barni-Team trennen sich

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Marco Melandris Comeback dauerte nur fünf Wochen

Marco Melandris Comeback dauerte nur fünf Wochen

Spätestens nach den Superbike-WM-Rennen in Aragon war klar: So macht Marco Melandri nicht weiter. Der Italiener hatte sich sein Comeback anders vorgestellt, kommt mit der Ducati Panigale V4R aber nicht zurecht.

Nach seiner tadellosen Rückkehr in die Superbike-WM in Jerez (zweimal Top-10) erlebte Marco Melandri in Portimao und Aragon nichts als Rückschläge. «So macht es mir keinen Spaß», hielt der Ducati-Pilot aus dem Barni-Team vergangenen Sonntag gegenüber SPEEDWEEK.com fest.

Erst Mitte Juli hat sich der ehemalige Superbike-Vizeweltmeister und 22-fache Laufsieger zum Comeback entschlossen, nach einer miserablen Saison 2019 mit GRT Yamaha hat sich der heute 38-Jährige ins Privatleben zurückgezogen.

Bei Barni Ducati durfte er seit Anfang August die Panigale V4R des langzeitverletzten Leon Camier pilotieren, der Vertrag zwischen dem Team und dem Engländer wurde im Juli aufgelöst.

Melandri hatte nur einen Testtag, um sich auf seine WM-Rückkehr vorzubereiten. «Ich tat mir so schwer. Der Level in der Meisterschaft ist sehr hoch und viele Ducati-Fahrer brauchen lange, bis sie mit diesem Motorrad stark sind. Zumindest zu Beginn ist das kein einfaches Motorrad. Das Bike fuhr mich um die Strecke und nicht anders herum. Wir haben viel probiert, was während eines Rennwochenendes schwer genug ist.»

Jetzt muss sich das Barni-Team nach einem neuen Fahrer für die restliche Saison umsehen, es kommen noch die Events in Barcelona, Magny-Cours und Estoril. Die naheliegende Lösung wäre Samuele Cavalieri, der für Barni die Italienische Superbike-Meisterschaft bestreitet. Er könnte aber nur die zwei kommenden Events fahren, Estoril Mitte Oktober überschneidet sich mit dem CIV-Finale in Vallelunga. Cavalieri liegt hinter Lorenzo Savadori auf dem zweiten Gesamtrang.

Offiziell wird die Trennung von Melandri und Barni Ducati heute um 14.45 Uhr verlautbart.

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