Bautista: Melandris Problem war nicht das Gewicht

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Keine 60 Kilogramm schwer: Alvaro Bautista (li.) und Marco Melandri

Keine 60 Kilogramm schwer: Alvaro Bautista (li.) und Marco Melandri

Kleine und leichte Fahrer wie Alvaro Bautista und Michael Rinaldi sind für die Ducati V4R wie geschaffen. Der ähnlich gewachsene Marco Melandri kam bei seiner Rückkehr in die Superbike-WM mit der Panigale nie zurecht.

Es war ein kurzes Comeback von Marco Melandri in der Superbike-WM: Drei Rennen in Jerez, drei in Portimao und sechs in Aragon waren genug für den 38-Jährigen, um zu realisieren, dass die Ducati Panigale V4R des Barni-Teams nicht so ist, wie er sie sich vorgestellt hatte.

«Moderne Motorräder wollen keine leichten Fahrer», meinte Melandri zu seinen Schwierigkeiten mit der Ducati. «Sobald ich pushte, konnte ich weder gescheit bremsen, noch eine enge Linie fahren. In meiner Vorstellung dachte ich, dass die V4R so etwas ist wie das V2-Chassis mit einem besseren Motor. Das ist aber ein völlig anderes Motorrad. Die V2 war für meinen Stil besser geeignet – nicht der Motor, sondern das Chassis.»

Der bis heute erfolgreichste Ducati-V4R-Pilot ist Honda-Werksfahrer Alvaro Bautista, der in der Saison 2019 insgesamt 16 Siege und 24 Podestplätze für den Hersteller aus Bologna eroberte.

«Dass er auf einmal wieder Rennen fuhr, kam überraschend für Melandri», meinte Bautista im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das ist mental gesehen wichtig. Marco ist ein netter Mensch und ein guter Fahrer, er fuhr aber nur noch zum Spaß. Ich glaube nicht, dass er noch das Ziel hatte zu gewinnen. Er hat Camier ersetzt… Marco ist niemals acht Kilogramm leichter als ich, wie er gesagt hat. Meine 57 Kilogramm sind also das perfekte Gewicht für dieses Motorrad? Er wird kaum 49 oder 51 haben. Pedrosa hatte 51 kg, und der ist deutlich zierlicher.»

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