Jonathan Rea (Kawasaki): «Ein Lächeln unter dem Helm»

Von Tim Althof
Superbike-WM

Die Kawasaki-Fahrer Jonathan Rea und Alex Lowes betreten am nächsten Wochenende beim sechsten Rennen der Superbike-WM-Saison 2020 Neuland, denn die Veranstaltung in Barcelona steht erstmals im Kalender der Serie.

Mit einer kurzen Anreise zum Circuit de Catalunya-Barcelona hat das Kawasaki-Werksteam am kommenden Wochenende den meisten anderen Teams gegenüber einen großen Vorteil. Die Mannschaft um Teammanager Guim Roda ist nur wenige 100 Meter von der 4,627 Kilometer langen Strecke entfernt und spart sich damit die Strapazen der sonst so langen Anreise. Jonathan Rea und Alex Lowes bereiteten sich bereits im Sommer bei Testfahrten auf das Layout der GP-Strecke vor, um für das erste Superbike-Rennen auf diesem Kurs bestens gerüstet zu sein.

«Es ist ein sehr aufregender Moment, denn ich bin mit den MotoGP-Rennen in Barcelona aufgewachsen und ich habe die Rennen auf der Strecke immer geliebt, auch auf der Playstation war es immer meine Lieblingsstrecke», strahlte der fünffache Superbike-Champion voller Vorfreude auf das Wochenende. «Zum Glück konnten wir im Sommer auf der Piste testen. Es war sehr positiv und ich hatte beim Fahren ein Lächeln unter dem Helm, außerdem haben wir vieles gelernt, damit wir am Freitag gleich ordentlich loslegen können.»

Rea gewann in diesem Jahr bereits acht Rennen, er liegt vor der drittletzten Veranstaltung in diesem Jahr 36 Punkte vor Scott Redding (Ducati). Sein Plan für die Läufe in Barcelona ist eindeutig. «Für das Team wird das kommende Wochenende sehr besonders, denn es ist das Heimrennen und wir werden für die Leute, die nicht mit dabei sein können, alles geben. Das Ziel ist, wie immer zu gewinnen, dafür müssen wir gemeinsam hart arbeiten und das Motorrad für die Renndistanz perfekt vorbereiten.»

«Nach dem letzten Rennen in Aragon, bei dem ich körperlich alle Hände voll zu tun hatte, weil ich krank war, freue ich mich auf das kommende Wochenende in Montmelo», sagte Alex Lowes und ergänzte: «Obwohl ich angeschlagen war, konnte ich mit zweimal Platz 6 und einem fünften Platz noch Schadensbegrenzung betreiben. Wir haben zuletzt einen guten Schritt mit dem Set-up gemacht und das Motorrad fühlte sich gut an.»

Lowes liegt nach 15 von 24 Rennen auf dem enttäuschenden siebten Rang in der Gesamtwertung, auf Rang 3 fehlen dem Engländer aber nur 20 Zähler. «In Barcelona haben wir bereits getestet, es ist eine großartige Strecke und es ist eine positive Erweiterung des Superbike-WM-Kalenders. Ich bin davon überzeugt, dass wir spannende Rennen haben werden. Leider können die Fans nicht vor Ort sein, das ist gerade für das Team sehr schade, weil es an der Strecke zu Hause ist. Ich hoffe, dass wir im Vorgarten des Teams auf dem Podium landen können», erklärte der 30-Jährige.

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