Wovor Scott Redding (Ducati) in Barcelona bangt

Von Tim Althof
Superbike-WM

Ducati-Werkspilot Scott Redding kommt mit einem Rückstand von 36 Punkten auf Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) zum Superbike-WM-Debüt nach Barcelona, einige Streckenabschnitte bereiten ihm allerdings Sorgen.

Obwohl Scott Redding bei den letzten beiden Superbike-WM-Wochenenden im Motorland Aragon zwei Siege einfahren konnte und insgesamt viermal auf dem Podest landete, verlor er auf seinen Rivalen Jonathan Rea wertvolle WM-Zähler im Kampf um den Titel. Der Ducati-Pilot hofft, bei den Rennen in Katalonien etwas gegen den Weltmeister ausrichten zu können, um in der Gesamtwertung einen Sprung nach vorne zu machen. Nach der Veranstaltung in Spanien stehen nur noch die Läufe in Magny-Cours und Estoril im Kalender.

«Beim Test in Barcelona haben wir uns sehr wohl gefühlt, aber es ist klar, dass Rennwochenenden eine andere Geschichte sind», erklärte der britische Superbike-Champion der letzten Saison. Anschließend sagte er: «Ich hoffe, dass ich das gute Gefühl von den Testfahrten mitnehmen kann und dass ich weitere Schritte nach vorne mache.»

Auch wenn Redding in seiner ersten Saison in der Superbike-WM steckt, konnte er bereits beachtliche Erfolge feiern und seine Kritiker aus alten Tagen überzeugen. Vor dem Rennen in Barcelona hat der 27-jährige Engländer jedoch etwas Bammel. «Da wir in Aragon besonders in einigen Kurven Probleme hatten, die wir in einer ähnlichen Form auf der Piste von Barcelona wiederfinden, müssen wir gleich am Freitag daran arbeiten und uns verbessern.»

Der zweite Pilot im Aruba-Ducati-Team, Chaz Davies, freut sich auf die kommenden Aufgaben in Spanien. Der Waliser ist bereit für die 4,627 Kilometer lange Piste. «Es wird für uns eine interessante Herausforderung auf einer neuen Strecke. Bei den Testfahrten konnten wir wichtige Daten sammeln und das Gefühl war ermutigend», betonte Davies. «Auf dem Papier könnte es ein guter Kurs für die Ducati sein. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich gut schlagen werde und dass ich den Trend der guten Resultate mit zuletzt drei Podien in Aragon fortsetzen kann.»

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