Alex Lowes (5.): Im Nassen so stark wie lange nicht

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Alex Lowes - im Regen einer der besten Superbike-Piloten?

Alex Lowes - im Regen einer der besten Superbike-Piloten?

Seit dem Saisonauftakt der Superbike-WM 2020 in Australien hatte Alex Lowes nicht viel zu feiern. Der Regen in Magny-Cours könnte dem Kawasaki-Piloten zu einem Lichtblick verhelfen.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Superbike-Meeting in Magny-Cours bis Sonntag auf nasser Piste stattfindet. Der Freitag war regnerisch und kalt, was Kawasaki-Pilot Alex Lowes zu seinem Vorteil nutzen konnte.

Als Sechster im FP1 mit 2,7 sec Rückstand steigerte sich der Brite im FP2 auf Platz 5 mit 0,7 sec Rückstand – angesichts der widrigen Verhältnisse überschaubar.

«Es lief nicht schlecht», hielt Lowes gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Magny-Cours bekam eine neue Asphaltdecke, es wie eine neue Rennstrecke. So wie ich die Piste aus früheren Rennen kenne, ist sie jetzt nicht mehr. Im FP1 brauchte ich eine gewisse Zeit, doch im FP2 war ich einer der schnellsten Jungs.»

«Ich habe die Zeiten noch nicht analysiert, aber leider hatte ich kurz vor dem ein Problem mit dem Visier und kam an die Box, um den Helm zu wechseln. In der Zwischenzeit änderten sich die Bedingungen. Letztendlich gebe ich auf die Zeiten nicht so viel. Für Samstag bin ich aber durchaus zuversichtlich.»

Während Toprak Razgatlioglu als Lowes-Nachfolger im Yamaha-Werksteam viel besser mit der R1 im Nassen zurecht kommt als mit der ZX10-RR, sieht der Brite keinen wesentlichen Nachteil bei der Kawasaki.

«Die Charakteristik der beiden Motorräder kann man nicht miteinander vergleichen», erklärt Lowes. «Die Kawasaki verlangt einen anderen Fahrstil, aber ich habe ihn mittlerweile verstanden. Am Anfang ist es nicht so leicht, wenn man aber die richtige Art und Weise gefunden hat, funktioniert es.»

Ergebnis Superbike-WM, Magny-Cours, FP2
Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff
1. Garrett Gerloff Yamaha 1:48,830 min
2. Jonathan Rea Kawasaki 1:48,845 + 0,015 sec
3. Michael Rinaldi Ducati 1:48,914 + 0,084
4. Loris Baz Yamaha 1:49,412 + 0,582
5. Alex Lowes Kawasaki 1:49,552 + 0,722
6. Tom Sykes BMW 1:49,717 + 0,887
7. Scott Redding Ducati 1:49,899 + 1,069
8. Leon Haslam Honda 1:49,956 + 1,126
9. Eugene Laverty BMW 1:50,022 + 1,192
10. Michael van der Mark Yamaha 1:50,467 + 1,637
11. Chaz Davies Ducati 1:50,643 + 1,813
12. Toprak Razgatlioglu Yamaha 1:50,926 + 2,096
13. Xavi Fores Kawasaki 1:50,959 + 2,129
14. Leandro Mercado Ducati 1:51,187 + 2,357
15. Valentin Debise Kawasaki 1:52,274 + 3,444
16. Federico Caricasulo Yamaha 1:52,388 + 3,558
17. Sylvain Barrier Ducati 1:52,485 + 3,655
18. Alvaro Bautista Honda 1:52,730 + 3,900
19. Xavier Pinsach Kawasaki 1:53,474 + 4,644
20. Takumi Takahashi Honda 1:54,144 + 5,314
21. Samuele Cavalieri Ducati 1:57,493 + 8,663

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