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Magny-Cours, FP2: Nächste Sensation durch Gerloff

Der verregnete erste Trainingstag der Superbike-WM 2020 in Magny-Cours endete überraschend mit der Bestzeit von GRT Yamaha-Ass Garrett Gerloff, der zuletzt beim Meeting in Barcelona sein erstes SBK-Podium feierte.

Superbike WM

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In den beiden freien Trainings am Freitag haben die Superbike-Piloten jeweils 50 Minuten Zeit, um ihre Motorräder abzustimmen, am Samstagmorgen in FP3 zusätzliche 20. Das ergibt 120 min Training, bevor am Samstag um 11 Uhr in der Superpole die Startplätze für das erste Hauptrennen am Samstag um 14 Uhr sowie das Sprintrennen am Sonntag um 11 Uhr ausgefahren werden.

Für das vorletzte Rennwochenende der Superbike-WM 2020 ist das für Magny-Cours typische Wetter vorhergesagt: Kühle Temperaturen und Regen. Und so fing es am Freitagvormittag auch gleich an. Auf komplett nasser Piste sorgte Kawasaki-Star Jonathan Rea in 1:49,356 min für die schnellste Rundenzeit.

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Als das zweite Training um 15 Uhr begann, zeigte das Thermometer 12 Grad Luft- und eine Asphalttemperatur von 15 Grad Celsius. Es regnete weiterhin ergiebig, an schnellere Rundenzeiten als am Vormittag war vorerst nicht zu denken.

Die erste ansprechende Rundenzeit legte Loris Baz nach etwa zehn Minuten vor. Der Franzose umrundete seine Heimstrecke in 1:54,651 min, kurz darauf setzte sich Rea in 1:52,094 min an die Spitze. Zeitweise führte der Kawasaki-Pilot um 2,4 sec, bis sein Teamkollege Alex Lowes bis auf eine Sekunde an den Rekordweltmeister herankam.

Nach 20 Minuten führte unverändert Rea die Zeitenliste an, der Nordire hatte sich allerdings auf eine 1:51,237 min gesteigert und steuerte anschließend die Box an. Innerhalb 2 sec blieben nur Tom Sykes (BMW), Scott Redding (Ducati) und Lowes. Im Vergleich zum FP1 glänzten bisher nur Sylvain Barrier (Ducati) und Álvaro Bautista (Honda) mit schnelleren Rundenzeiten.

Während Rea mit seinem Cheftechniker Pere Riba in der Box diskutierte, verkürzten zunächst Sykes und Redding ihre Rückstände auf eine halbe Sekunde. Die Piloten kamen immer besser mit den Bedingungen zurecht. Zwölf von 21 Piloten waren nun im FP2 schneller. In 1:50,122 min überraschte Garrett Gerloff (Yamaha) mit einer neuen schnellsten Runde.

Als Rea 15 Minuten vor dem Ende wieder auf die Piste ging, legte der 33-Jährige sofort ein flottes Tempo vor und steigerte sich sukzessive auf eine 1:48,911 min.

Aber erst die letzten fünf Minuten hatten es in sich: Sykes und Redding rutschten auf der Bremse das Vorderrad weg; beide konnten den Sturz nicht vermeiden. Auch Rea pflügte mit seiner ZX-10RR den Kies durch, was den WM-Leader aber nicht daran hinderte, unmittelbar danach eine neue Bestzeit vorzulegen.

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Doch die Tagesbestzeit sicherte sich sensationell auf den letzten Drücker Yamaha-Ass Garrett Gerloff in 1:48,830 min! Innerhalb 0,1 sec zum US-Amerikaner blieben Rea und Rinaldi. auf Platz 1, aber nur um 69/1000 sec vor Rinaldi und 0,6 sec vor Baz.

Durch den Sturz rutschte Sykes auf Platz 6 ab, sein Teamkollege Eugene Laverty beendete die beiden freien Trainings als Neunter. Insgesamt präsentierte sich BMW auf nasser Piste aber durchaus positiv.

Die Honda-Piloten blieben dagegen auch im FP2 unauffällig. Leon Haslam rumpelte mit der Triple-R durch den Kies und beendete den Freitag auf Platz 8. Teamkollege Álvaro Bautista, bekanntlich kein Freund von Regen, kam nur auf Platz 18.

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