Für Kawasaki ist Jonathan Rea der Superbike-Gott

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Pere Riba und Jonathan Rea sind das erfolgreichste Gespann in der Geschichte der Superbike-WM

Pere Riba und Jonathan Rea sind das erfolgreichste Gespann in der Geschichte der Superbike-WM

Seit 2012 ist Kawasaki der erfolgreichste Hersteller der Superbike-WM, mit Jonathan Rea ist der japanische Hersteller seit sechs Jahren ungeschlagen. Der Nordire wird vergöttert.

Nachdem Scott Russel 1993 für Kawasaki die Superbike-Weltmeisterschaft gewann, setzte eine lange erfolglose Serie für das Werk aus dem japanischen Köbe ein. Erst 2012 ging es wieder aufwärts, als das spanische Provec-Team den Werkseinsatz übernahm und mit Tom Sykes WM-Zweiter wurde. 2013 gewann der Engländer den Titel, seit 2015 schreibt Jonathan Rea mit sechs Weltmeisterschaften in Serie Geschichte.

Ein Erfolgsrezept von Kawasaki ist die Konstanz im Team. Von Anfang an an Bord ist Pere Riba als Cheftechniker des Nordiren. Rea macht ihm seinen Job leicht.

«Ich denke die Menschen machen den Rennsport so kompliziert. Für mich ist das ganz einfach: Es kommt auf die Stimmung und die Beziehung an, die man mit dem Team hat», sagte der ehemalige Rennfahrer bei WorldSBK. «Johnny ist Weltmeister und er ist der Gott der Superbike-WM, aber das bedeutet nicht, dass er keine Fehler macht. Auch ein Gott ist nicht perfekt.»

Das Verhältnis zum 33-Jährige ist von Freundschaft und gegenseitigem Respekt geprägt.

«Wir haben eine großartige Beziehung», hielt Riba fest. «Er weiß, wenn ich ihm sage, dass er nicht gut fährt, dass ich es ihm sage, um ihn besser zu machen. Er ist sehr aufgeschlossen, wenn es darum geht, zu lernen und sich zu verbessern. Ich muss es genauso sein, wenn er mir etwas sagt.»

«Es ist enorm wichtig, dass der Fahrer und seine Crew immer empfänglich für einander sind. Man kann nicht alles wissen, man muss offen und lernbereit sein», sagte der ehemalige Rennfahrer weiter. «Ich war selbst Fahrer und ich weiß aus meiner eigenen Karriere, dass das Motorrad von einem Gefühl und nicht von Daten gesteuert wird. Ingenieure sehen Linien und Informationen, auf dem Motorrad ist eins und eins aber nicht immer gleich zwei. Das Gefühl ist das Wichtigste.»

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