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Beim Meeting der Superbike-WM 2021 in Misano gab Rookie Axel Bassani eine tadellose Vorstellung ab und wurde bester Kundenpilot. Der Ducati-Pilot braucht eine gewisse Zeit, um einen Weg bei der Abstimmung zu finden.
Mit den Plätzen 7, 6 und 7 beim dritten Saisonevent in Misano hat sich Superbike-Rookie Axel Bassani viel Respekt im Fahrerlager und bei seinen Fahrerkollegen verschafft. Einen solchen Auftritt hatte man dem 17. der Supersport-WM 2020 nicht zugetraut, der mit 21 Jahren der jüngste Teilnehmer ist.
Die Steigerung im Vergleich zu seinen ersten beiden Rennwochenenden in der Superbike-WM war enorm, sowohl in der Superpole als auch in den Rennen. War Startplatz 17 in Estoril sein Highlight, qualifizierte sich der Ducati-Pilot in Misano als Achter in der dritten Reihe! Und im Rennen waren zuvor elfte Plätze (ebenfalls in Portugal) seine besten Finish. In Misano brauste er dreimal satt in die Top-10.
Selbst eine schwache erste Runde brachte Bassani in Lauf 2 nicht aus dem Konzept. Als Siebter im Superpole-Race rückte er sogar in die zweite Startreihe nach vorne. "Mein Start in das zweite Rennen war eine Katastrophe. Ich war Sechster in der Startaufstellung, aber nach zwei Kurven war ich nur noch Zwölfter", stöhnte der 21-Jährige. "Am Ende war ich mit meinem Rennen aber sehr glücklich."
Während sich viele die plötzliche Steigerung mit dem Heimrennen des Italieners erklären, sieht das Bassani anders. "Wir waren schon in Estoril gut unterwegs, dort hatte ich im zweiten Lauf aber ein Elektronikproblem", erklärte Bassani. "Ich hatte die Top-10 knapp verpasst, was mit unserem Problem zu erklären ist. In Misano haben wir einfach von Anfang an gut gearbeitet und haben die bestmöglichen Ergebnisse erreicht."
Als Bassani erstmals auf die Ducati V4R stieg, verwendete er eine ähnliche Abstimmung wie Álvaro Bautista in der Saison 2019 (16 Laufsiege). Mittlerweile hat der Italiener einen anderen Weg eingeschlagen. "Ich schaue mir viel bei Michael Rinaldi ab, weil wir einen ähnlicheren Fahrstil haben", gab der Motocorsa-Pilot zu. "So wie Álvaro zu fahren ist schwierig, weil man einen Fahrstil nicht einfach kopieren kann. Michael und ich sind näher beieinander – und er ist auch sehr schnell."
Aruba.it Ducati-Werkspilot Michael Rinaldi waren mit zwei Siegen und einem zweiten Platz der erfolgreichste Fahrer in Misano.
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