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Podest für Honda: Bautista musste den Tod vergessen
Honda-Werksfahrer Alvaro Bautista schaffte es im zweiten Superbike-WM-Lauf in Jerez mit der CBR1000RR-R Fireblade nach Barcelona zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podium.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Ohne Alvaro Bautista wären viele Rennen für Honda eine Katastrophe, denn Teamkollege Leon Haslam gelingen nur selten und Leandro Mercado aus dem MIE-Team nie beachtliche Ergebnisse. 23 Mal fuhr der Spanier in den bislang 29 Rennen dieser Saison in die Top-10, Haslam gelang das nur halb so oft. Bautista war achtmal in den Top-6, Haslam zweimal. Und ein Podestplatz gelang dem Engländer mit der Triple-R bis heute keiner. Das zeigt sich auch im WM-Stand: Bautista liegt mit 169 Punkten auf Rang 9, Haslam ist mit 104 Punkten 13.
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Nach Platz 3 im Superpole-Race in Barcelona schaffte es Bautista im zweiten Rennen in Jerez als Dritter erneut aufs Podium. Zusammen mit dem dritten Platz in Aragon 2020 ist das aber erst der dritte Podestplatz mit der CBR1000RR-R. Der Vizeweltmeister von 2019 (auf Ducati) zeigte schon als Fünfter im ersten Rennen eine starke Leistung, im zweiten Lauf waren nur Doppelsieger Toprak Razgatlioglu (Pata Yamaha) und Scott Redding (Aruba.it Ducati) schneller und 4,2 sec vor ihm im Ziel. Bautista unterstrich, dass es nach dem Tod von Nachwuchsfahrer Dean Vinales (15) am Samstag nicht einfach war, fokussiert zu sein. "Im Warm-up war es seltsam, mit jeder gefahrenen Runde pushte ich mehr und vergaß die Ereignisse", erzählte der 36-Jährige. "Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start, wie immer waren mit der Honda die ersten Runden entscheidend. Wir können die neuen Reifen zu Rennbeginn nicht voll nützen. Deshalb verlieren wir dann immer und können erst später Boden gutmachen. Am Morgen hatte die Strecke guten Grip, das Bike wurde dadurch recht aggressiv und ich hatte viel mit ihm zu kämpfen. Körperlich hat mich das etwas mitgenommen, die Arme taten weh und das Atmen fiel mir schwer. Ich hatte befürchtet, dass es am Nachmittag, als es deutlich wärmer war, noch schlimmer wird. Das Motorrad ließ sich aber vom Start weg einfacher fahren. Mit weniger Grip fuhr es sich weicher und es war weniger aggressiv." "In einigen Runden konnte ich auf meine Vorderleute sogar aufholen", freute sich Bautista in kleiner Journalistenrunde. "Ich war ein oder zwei Zehntelsekunden schneller und konnte meinen Rhythmus durchziehen, ein paar Mal war ich aber kurz vor dem Sturz. Die Stärke dieses Bikes ist auf der Bremse, da kann ich mir Leute schnappen. Also bremste ich immer härter und hatte Glück, dass ich nicht stürzte. Letztlich wurde es ein weiterer Podestplatz. Obwohl die Strecke schlechter und die Zeiten langsamer waren, fühlte ich mich viel besser als im ersten Lauf. Wir haben das Beste aus unserem Motorrad rausgeholt – mehr wird schwierig. Wie schon in Barcelona haben wir nur an Details gearbeitet und keine großen Änderungen vorgenommen. Das erlaubt uns, mit derselben Basisabstimmung auf die verschiedenen Strecken zu kommen. Das macht es einfacher, Referenzpunkte zu finden. Es ist auch so, dass das Bike jetzt unter allen Bedingungen ähnlich funktioniert. Der Unterschied zwischen Platz 7 und 3 sind nur ein oder zwei Zehntelsekunden pro Runde, das ist nicht viel. Sobald du etwas findest, machst sich das an den Positionen bemerkbar."
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Wer verliert durch Bautistas Rückkehr zu Ducati mehr? Honda oder Alvaro, der in Andalusien sehr stark war. "Das stimmt", meinte der 16-fache Sieger. "Aber vor zwei Jahren war ich stärker! Ich habe dieses Projekt mit Honda begonnen – unsere Arbeit ist exakt die gleiche, ob wir zusammen weitermachen oder nicht." 2022 wird das Honda-Werksteam aller Voraussicht nach mit den Spaniern Iker Lecuona und Xavier Vierge antreten.
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