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Alvaro Bautista (1.) brachte Toprak zum Kopfschütteln

Lange sah es im ersten Superbike-Rennen in Estoril nach einem Sieg von Toprak Razgatlioglu (Yamaha) oder Jonathan Rea (Kawasaki) aus. Doch als es darauf ankam, war Ducati-Star und WM-Leader Alvaro Bautista zur Stelle.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Von Startplatz 3 kommend verbremste sich Alvaro Bautista nach dem Start in die erste Kurve hinein, anschließend sah es lange danach aus, als würde der Spanier bei der Vergabe des Sieges nichts mitzureden haben. Vier Runden brauchte er, um den drittplatzierten Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli niederzuringen. Die nächsten zehn der 21 Runden lag er zwischen 2 und 3 sec hinter dem Führungsduo Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Jonathan Rea (Kawasaki), welches sich ein episches Duell lieferte und jede Überholchance nutzte.

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Nach 15 Runden hatte Rea seinen Vorderreifen so malträtiert, dass ihm ein schwerwiegender Fehler unterlief, er sich verbremste und ihm Bautista vorbeifuhr. In der letzten Runde konnte der WM-Leader dann auch noch Weltmeister Razgatlioglu bezwingen und mit 0,126 sec Vorsprung gewinnen. Der Türke schüttelte schon vor der Ziellinie verzweifelt den Kopf, während Bautista und sein Aruba-Ducati-Team den unerwarteten Triumph kaum fassen konnten.

"Yamaha ist auf dieser Strecke sehr stark, sie sind gut auf der Bremse und das Bike lenkt gut ein", analysierte Bautista. "Erst als bei Locatelli der Hinterreifen ein bisschen nachließ, konnte ich meine Vorteile ausspielen und ihn überholen. Da waren Toprak und Jonathan schon so weit weg, dass ich nie dachte, dass ich sie noch einholen kann. Ich war glücklich mit meinem dritten Platz, nach meinem Fehler in der ersten Kurve. Ich konzentrierte mich anschließend nur auf meinen Stil und versuchte, keine Fehler zu machen. Ich pushte nicht mehr, um sie einzuholen. Das hätte keinen Sinn gemacht, weil mein Rückstand bis auf eine Zehntelsekunde hin oder her immer gleichblieb. Aber die beiden kämpften ständig, dadurch schrumpfte der Rückstand. Da dachte ich mir zum ersten Mal, dass sich vielleicht etwas ergibt, wenn sie so weiterkämpfen oder Fehler machen. Ich blieb ruhig, ließ mich nicht zum Pushen hinreißen und fuhr weiter meine Pace. Ich war ständig nahe am Limit, lief aber nie Gefahr, es zu überschreiten."

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Die Herangehensweise zahlte sich aus. Bautista schloss zwei Runden vor der Zielflagge zu Toprak auf und hatte Zeit, das entscheidende Manöver zu planen. "Ich war lediglich am Ausgang der letzten Kurve stärker als er", schilderte der Vizeweltmeister von 2019. "Dort hatte ich mehr Traktion. Also versuchte ich, in der letzten Kurve so dicht wie möglich an ihm dran zu sein, um ihn dann auszubeschleunigen. Ich spielte meine Karten aus und gewann, ich bin unbeschreiblich glücklich. Vor allem, weil ich nie aufgab und immer ruhig blieb. Ich wurde nicht nervös, obwohl ich den Anschluss verloren hatte. Ich wäre mit dem Podestplatz zufrieden gewesen, aber so wurden meine Konstanz und meine Überholmanöver belohnt. Ich bin hier nicht so stark wie auf anderen Strecken."

Mit seinem 20. Sieg in der Superbike-WM, dem vierten im siebten Rennen in diesem Jahr, baute Bautista seinen Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber dem Zweiten Rea auf 27 Punkte aus. Razgatlioglu als Dritter liegt bereits 50 Punkte hinten.

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