Misano, Superpole: Bautista lässt Ducati-Fans jubeln
Passend zum Heimrennen von Ducati in Misano gewann Álvaro Bautista zum ersten Mal in der Superbike-WM 2022 eine Superpole. Neben dem WM-Leader lauern Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Jonathan Rea (Kawasaki).
Bei der Superpole der Superbike-WM handelt es sich um ein traditionelles Qualifying, in dem alle Fahrer 15 Minuten lang Zeit haben, um eine bestmögliche Zeit zu fahren. Neu in diesem Jahr ist der SCQ-Reifen von Pirelli, der bis zu zehn Runden überstehen kann. Theoretisch könnten die Piloten also die gesamte Session mit diesem Reifen durchfahren. Zum Warmfahren wird aber für gewöhnlich der weiche SCX-Rennreifen verwendet.
Das Wetter bei Beginn der Superpole war sonnig und mit angenehmen Temperaturen. Dass die Bedingungen ausgezeichnet sind, bewies zuvor in der Superpole der Supersport-WM Dominique Aegerter mit seinem Rekord.
Die erste ernst zu nehmende Zeit kam von Bautista auf seiner ersten fliegenden Runde in 1:33,805 min, doch noch Augenblicke später preschte Razgatlioglu in 1:33,608 min an die Spitze. Bei Halbzeit schraubte Rea die Bestzeit auf 1:33,523 min herunter. Innerhalb 0,5 sec lagen ansonsten nur noch Scott Redding (BMW) und Rinaldi. Philipp Öttl,
Dann kamen alle Piloten an die Box, um sich den klebrigen SCQ-Reifen abzuholen. Von den Top-Piloten machten Bautista und Redding bei noch sechs Minuten den Anfang. Zwei Minuten später folgten Razgatlioglu und Rea.
In 1:33,328 min unterbot der Spanier den Rekord. Bautista hatte ein gutes Timing, denn Chris Ponsson (Yamaha) sorgte mit einem Sturz in der Schlussphase für gelbe Flaggen. Razgatlioglu und Rea reihten sich hinter dem WM-Leader ein, doch für eine Runde reichte die Zeit noch. Aber es blieb dabei: Pole für den Ducati-Piloten, Razgatlioglu (2.) und Rea (3.) komplettieren die erste Reihe.
In der zweiten Reihe finden sich die Teamkollegen der Top-3: Alex Lowes (4./Kawasaki), Rinaldi (5.) und Andrea Locatelli (6./Yamaha).
Die beste Honda stellte Xavi Vierge auf die siebte Startposition, die beste BMW folgt mit Redding auf Platz 9.
Für Philipp Öttl (Go Eleven Ducati) reichte es mir 1,2 sec Rückstand zu Startplatz 13.
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