Keine Panik bei Toprak: Trotz außerirdischem Rea
Kawasaki-Star Jonathan Rea fuhr bei der Superbike-WM in Donington Park im freien Training am Freitag in einer eigenen Liga. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) ist überzeugt, dass er das in den Rennen ändern kann.
In seiner zweiten fliegenden Runde (!) im FP1 fuhr Jonathan Rea 1:27,939 min, es dauerte bis zur letzten Minute der 45-minütigen Session, dass ein Gegner den Nordiren unterbieten konnte.
Weltmeister Toprak Razgatlioglu fuhr schließlich um 0,134 sec schneller und wurde Erster, Rea hatte trotzdem ein Zeichen gesetzt.
Den Rundenrekord in Donington Park stellte Rea im Superpole-Race 2019 mit 1:27,166 min auf – dieses Niveau hat er bereits erreicht. Und der Pole-Rekord von Tom Sykes (Kawasaki, 1:26,641 min) wackelt.
"Ich bin nicht zufrieden, ich hatte einige Schwierigkeiten mit dem Grip", fasste Razgatlioglu seinen Freitag zusammen. "Am Samstag werden wir eine andere Abstimmung versuchen. Beim harten Bremsen machte ich zu viele Stoppies. Egal, wir arbeiten für die Rennen, da muss das Bike gut sein. Im FP2 habe ich mich auch gar nicht um eine gute Rundenzeit bemüht, meine Hoffnung liegt auf dem FP3. Mein Saisonstart war nicht stark, seither konnten wir das Motorrad aber in jedem Rennen verbessern. Mein Bike hat etwas weniger Grip am Hinterrad als das von Johnny. Sobald ich Grip habe, komme ich leicht auf schnelle Rundenzeiten. Daran arbeitet mein Team. Ich bin mir sicher: Am Samstag wird es einen neuen Pole-Rekord geben."
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