Barcelona: Philipp Öttl kam nur eine halbe Runde weit
Der Deutsche Philipp Öttl aus dem Team Go Eleven Ducati hatte im ersten Rennen der Superbike-WM in Barcelona gute Voraussetzungen für eine Top-Ten-Platzierung. Ein technischer Defekt verhinderte das.
"Die Kette ist gerissen", fasste Philipp Öttl sein kurzes Rennen beim Treffen mit SPEEDWEEK.com zusammen. Der 26-Jährige lag auf Platz 13, als nach einer halben Runde in Kurve 9 auf einmal kein Vortrieb mehr da war.
In der Superpole hatte sich Philipp auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya für Startplatz 12 qualifiziert, seine Runde bezeichnete er als "gut, aber nicht optimal. Mein Ziel sind die ersten vier Startreihen, das hat gepasst. Das Motorrad hat sich gut angefühlt, die Strecke war in einer guten Verfassung."
Öttl hat den Kettenriss bereits unter "Pech" abgehakt. "So etwas kann passieren. Alle im Team haben eine Ahnung, die arbeiten wirklich gut, aber sie reißt dann halt trotzdem. Glücklicherweise ist dem Motor nichts passiert. Mein Start war gut, das hätte ein gutes Rennen werden können – die Top-10 waren möglich. Ich greife am Sonntag wieder an. Die anderen haben jetzt halt ein Rennen Vorsprung. Dieses Rennen ist sehr speziell, was den Reifenverschleiß betrifft. Ich hätte mir zugetraut, das zu managen."
Vor dem Kettenriss hatte Öttl in dieser Saison schon Kummer mit einem gebrochenen Schaltgestänge und einem abgerissenen Ventil. Der Bayer wertet das Pech in diesem Jahr als Glücksvorschuss für die nächste Saison.
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