Supersport-WM • Neu
Yamaha auf Geraden ein Opfer von Ducati: Albert Arenas’ «Siegerblut kocht»
GRT-Yamaha-Fahrer Garrett Gerloff beendete den ersten Lauf der Superbike-WM am Samstag auf Phillip Island auf Platz 6 als bester Privatier. In der WM-Gesamtwertung festigte er damit seinen 11. Rang.
Der US-Amerikaner verpasste den perfekten Zeitpunkt des Boxenstopps und verlor dadurch einige Sekunden. Am Ende
"Wir hatten einen groben Plan. Als wir in der Startaufstellung standen, war klar, sollte es nicht mehr regnen, wird es schnell abtrocknen. Wir wussten halt nicht, wann, erklärte Gerloff nach dem Rennen in "Down Under". "Der Start lief dann gut und ich konnte meinen Platz halten, das war gut für mich."
Gerloff weiter: "Nach einigen Runden sah es nicht so aus, als würde es überhaupt abtrocknen. In Runde 7 kam die Sonne raus und plötzlich hatten wir eine trockene Linie. Das ist extrem schnell passiert, es überraschte mich wirklich."
"Ich habe meinem Team vorher gesagt, dass ich nicht rein kommen würde ohne ihnen die Runde zuvor auf der Geraden ein Zeichen zu geben. Sie haben mir versprochen, dass sie auch so bereit sein werden und als ich Locatelli und Bautista in die Box fahren sah, wusste ich, jetzt ist es Zeit für den Stopp. Weil ich aber vorher kein Signal gegeben habe, bin ich noch eine Runde gefahren. Leider war es eine Runde zu viel, die ich hätte vermeiden müssen", ärgerte sich der 27-Jährige.
"In dieser Situation ist es eben schwierig. Ich wollte immer schneller fahren, die anderen Fahrer entscheiden sich auch nicht alle gleich. Da passierte sehr viel", fasste der Yamaha-Fahrer zusammen.
Wie lief es denn mit dem Set-up der R1 unter den verschiedenen Bedingungen? "Wir sind mit einem völligen Regen-Set-up ins Rennen gegangen, das hat sich schon sehr vom Set-up im Trockenen unterschieden. Wir konnten beim Stopp die Federvorspannung etwas verändern und damit das Rennen beenden. Ich war wirklich überrascht, wie gut es sich anfühlte. Am Anfang war es nicht besonders gut, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, habe ich es sehr gemocht", berichtete der zukünftige BMW-Fahrer.
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