Eugene Laverty mit dem Helikopter abtransportiert
Eugene Laverty fand sich nach seinem letzten Rennen als Profirennfahrer im Krankenhaus wieder. Das zweite Superbike-Hauptrennen auf Phillip Island musste nach dem Sturz des Nordiren abgebrochen werden.
Es gibt kaum einen anderen Rennfahrer, der in seiner Karriere so viel Verletzungspech hatte wie Eugene Laverty. Mit Geschichten über Knochenbrüche, die sich der 36-Jährige in den vergangenen 20 Jahren zugezogen hat, ließen sich Bücher füllen.
Am Sonntag bestritt Eugene in Australien sein letztes Rennen, er
Statt am Sonntagabend in kleiner Journalistenrunde sein letztes Interview als Rennfahrer zu geben und anschließend die Saisonabschlussparty zu feiern, beendete er seinen letzten Renntag im Krankenhaus. Laverty fuhr in Australien ein starkes zweites Hauptrennen und lag zeitweise auf Platz 10. In Runde 18 rutschte ihm in der sehr schnellen ersten Rechtskurve das Vorderrad weg und der folgende Xavi Fores (Barni Ducati) konnte nicht ausweichen.
Das Rennen wurde sofort abgebrochen und Laverty nach der medizinischen Notversorgung mit dem Hubschrauber ins Albert Hospital nach Melbourne geflogen. Laut Erstdiagnose hat er einen Beckenbruch erlitten. Wie schlimm die Verletzung ist und ob er sich weitere Blessuren zugezogen hat, ist noch nicht bekannt. Aus Teamkreisen war jedoch zu erfahren, dass der 36-Jährige bei Bewusstsein und ansprechbar ist sowie Arme und Beine bewegen kann.
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