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Xavi Vierge (Yamaha): «Sehen langsam das Licht am Ende des Tunnels»
Als Vierter am ersten Testtag auf Phillip Island ist Superbike-Rekordweltmeister Jonathan Rea erwartungsgemäß einer der schnellsten Piloten. Der Kawasaki-Star hat aber noch einige Baustellen an seiner ZX-10RR.
Kawasaki bringt für die Superbike-WM 2023 ein neues Homologationsmodell der ZX-10RR. Hauptmerkmal sind variable Ansaugtrichter, die mehr Drehmoment und damit eine bessere Beschleunigung aus langsamen Kurven ermöglichen sollen. Diese Verbesserungen sind aber eher marginal einzustufen.
Beim Phillip-Island-Test fuhr Aushängeschild Jonathan Rea am ersten Testtag eine 1:30,889 min und büßte damit 0,2 sec auf die
Rea weiter: "Die ersten Runden waren klasse. Ich hatte ich ein Grinsen im Gesicht, weil es sich so viel besser anfühlte. Als wir dann begannen zu arbeiten, merkten wir, dass wir Bereiche haben, in denen wir nachlegen müssen. Ein paar der neuen Dinge funktionieren nicht wie erhofft, wir benötigen also noch ein wenig Zeit. Die Charakteristik vom Motor hat sich geändert und ist jetzt ein wenig mehr auf Racing ausgelegt. Meine Elektronik-Jungs haben das Bike fahrbarer hinbekommen."
Der 36-Jährige fuhr seine schnellste Zeit gleich zu Beginn der zweiten Session und fuhr am Nachmittag nur 20 Runden. "Die Reifenauswahl ist seltsam, weil es nicht die Optionen sind, die wir für gewöhnlich einsetzen", kritisierte Rea. "Ich bin den ganzen Tag mit dem harten Rennreifen gefahren und habe erst am Ende den weicheren verwendet, um auf Zeitenjagd zu gehen. Aber ich spürte keinen Grip und das Turning war schwierig. Von den Typen, die wir nehmen würden, haben wir nicht viele und müssen sie uns einteilen."
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