Imola, Superpole-Race: Toprak ringt Bautista nieder
Das Superpole-Race der Superbike-WM 2023 in Imola war ein episches Duell zwischen den derzeit besten Piloten. Am Ende setzte Yamaha-Star Toprak Razgatlioglu gegen Ducati-Ass Álvaro Bautista durch.
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Das Sprintrennen der Superbike-Kategorie über zehn Runden nennt sich Superpole-Race, weil das Ergebnis in die Startaufstellung für den zweiten Lauf einfließt. Die Top-9 erhalten bis zu 12 WM-Punkte und nehmen die ersten neun Startplätze ein, die weiteren Positionen entsprechend der Superpole vom Samstag. Zum Einsatz kommt in der Regel der 2022 eingeführte SCQ-Reifen oder der weiche Rennreifen SCX.
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Die Temperaturen bei Rennstart um 11 Uhr mit 32 Grad Celsius Luft und 47 Grad Celsius Asphalttemperaturen bereits knackig. Die Startaufstellung entsprach dem Qualifying: Auf Pole stand Yamaha-Star Toprak Razgatlioglu, daneben sein Teamkollege Andrea Locatelli sowie Ducati-Privatier Axel Bassani. Lauf-1-Sieger Álvaro Bautista (Ducati) auf Startplatz 4, Jonathan Rea (Kawasaki) war Siebter. Das Rennen verlief anders, als man es nach dem ersten Lauf erwartet hatte. Die ersten fünf Runden führte Locatelli souverän, am Italiener biss sich Razgatlioglu die Zähne aus. Dann übernahm der drittplatzierte Bautista das Kommando und überholte beide Yamaha-Piloten innerhalb weniger Kurven. Erst dann setzte sich auch Razgatlioglu gegen seinen Teamkollegen durch und nahm den Kampf mit dem Spanier auf.
Es entwickelte sich ein episches Duell bis in die letzte Runde. Mit einem überragenden Manöver überholte Razgatlioglu den Ducati-Piloten und fuhr den Sieg ein. Bautista wurde Zweiter, Locatelli Dritter.
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Auf Platz 4 setzt sich Jonathan Rea gegen die schnellen Ducati-Piloten Michael Rinaldi (5.) und Axel Bassani (6.) durch.
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Die beste BMW brachte Scott Redding auf Platz 9 ins Ziel, Iker Lecuona fuhr mit der Honda Platz 13 ein.
Die deutschsprachigen Piloten hatten im Superpole-Race von den hinteren Startpositionen kaum Aussichten auf ein Finish in den Top-9. Philipp Öttl (Ducati) erreichte als Zwölfter das Ziel, Dominique Aegerter (Yamaha) als 14. So lief das Rennen
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Start: Locatelli vor Razgatlioglu und Bautista in die erste Kurve. Dann Rinaldi, Bassani, Rea und Lowes. Öttl 14, Aegerter 15. Runde 1: Locatelli 0,4 sec vor Bautista und Razgatlioglu, der sich Platz 2 zurückholt. Rea (4.) kassiert in einer Runde die Ducati-Piloten Bassani und Rinaldi. Öttl 13, Aegerter 15. Runde 2: Locatelli weiter vorn, dann Razgatlioglu, Bautista und Rea. Schnellste Runde aber von Bassani (6.) in 1:47,009 min. Redding auf Platz 8, Vierge Elfter. Runde 3: Bassani in schnellster Runde in 1:47,731 min vorbei an Rinaldi auf Platz 5. Öttl 13 und Aegerter 14. Ray nach Fehler am Ende des Feldes. Runde 4: Razgatlioglu (2.) findet keinen Weg an Locatelli vorbei. Die Top-5 innerhalb einer Sekunde. Locatelli Gerloff in Problemen – nur noch 19. Runde 5: Bautista bremst gekonnt Razgatlioglu aus und ist Zweiter. Runde 6: Bautista fackelt nicht lange mit Locatelli und führt das Rennen an. Derweil behaken sich die Yamaha-Piloten, nun setzt sich Razgatlioglu durch. Gerloff gibt das Rennen auf. Runde 7: Bautista 0,4 sec vor Razgatlioglu, der in 1:46,041 min alles gibt, und 1,5 sec vor Locatelli. Rea (4.) unter Druck von Rinaldi und Bassani. Vierge rattert durch den Kies. Jetzt Lecuona auf 14 die beste Honda. Runde 8: Razgatlioglu am Hinterrad von Bautista. Rea befreit sich etwas von Rinaldi/Bassani und holt seinerseits zu Locatelli auf. Öttl 12 und Aegerter 13. Runde 9: Razgatlioglu überragend vorbei an Bautista und führt um 0,5 sec. Rea 0,2 sec hinter Locatelli. Redding auf 9, Lecuona 13. Letzte Runde: Razgatlioglu gewinnt vor Bautista und Locatelli.
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