Michael vd Mark: «BMW-Fortschritte sind verdient»
Der Niederländer Michael van der Mark ist der dienstälteste BMW-Pilot in der Superbike-WM. Auch wenn ROKiT-Teamkollege Toprak Razgatlioglu den Unterschied ausmacht, kann er die Fortschritte der M1000RR am besten bewerten
Seit 2021 steht Michael van der Mark bei BMW unter Vertrag, doch zwei Jahre war der Niederländer quasi dauerverletzt und selten fit. Beim Superbike-Meeting in Misano sprach BMW ihm für ein weiteres Jahr das Vertrauen aus.
Van der Mark ist der dienstälteste BMW-Pilot und kann die Fortschritte der M1000RR am besten beurteilen. Der 31-Jährige hat in vier Meetings 2024 bereits 66 Punkte eingefahren und damit schon mehr als in den Saisons 2023 (54 P.) und 2022 (46 P.). Sein bestes Finish in diesem Jahr ist Platz 4 im zweiten Lauf in Barcelona; insgesamt dominieren Top-10-Ergebnisse.
"Vor den Rennwochenenden in Australien, Barcelona und Misano hatten wir jeweils einen Test, und in Assen habe ich natürlich generell viel Erfahrung. Für die kommenden Rennwochenenden ist das aber nicht mehr der Fall. Ich denke allerdings, das macht für uns keinen großen Unterschied mehr, denn wir haben bei diesen Tests auch nur wenig an der Maschine verändert", sagte van der Mark in seiner
In Vergangenheit klagten die BMW-Piloten häufig darüber, dass Änderungen am Set-up kaum spürbare Veränderungen brachten.
"Wir ändern heute kaum noch etwas an der Abstimmung – auch Toprak nicht – also ist die Basis sehr gut", betonte der Niederländer. "Überall, wo wir fahren, sind wir schnell – ich kann nicht behaupten, dass ich das erwartet habe. Wenn man aber sieht, wie engagiert BMW dieses Projekt vorantreibt, ist es mehr als verdient. Natürlich wurden auch die notwendigen Investitionen getätigt, aber der Fortschritt ist wirklich groß."
Van der Mark hat kein erkennbares Problem damit, sich im Team Razgatlioglu unterzuordnen. Die beiden verstehen sich auf und abseits der Rennstrecke prächtig.
"Ich denke, jeder wird mir zustimmen, dass es eine Freude ist, Toprak zuzusehen", sagte der Supersport-Weltmeister von 2014 anerkennend. "Wenn man sieht, wie stark und kontrolliert er fährt, macht es einfach Spaß, ihn zu beobachten und von ihm zu lernen."
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