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Nach dem Desaster in Misano benötigt Dominique Aegerter beim Meeting in Donington Park dringend zählbare Ergebnisse. Rang 8 im ersten Lauf war für den Yamaha-Piloten nicht mehr als ein solider Beginn.
Es ist offensichtlich, dass Yamaha unter den aktuellen Superbike-Regeln mehr leidet als andere Hersteller. Während Kawasaki stärker erscheint und allein mit Alex Lowes bereits zwei Siege und fünf Podestplätze einfahren konnte, kommt die gesamte Yamaha-Armada lediglich auf drei Podestplätze. Leidtragender ist auch Dominique Aegerter im Team Giansanti Racing, der zuletzt in Misano in beiden Hauptrennen mit Motorschaden ausgefallen war.
Der Schweizer kam als WM-Zehnter nach Donington Park und fuhr als Fünfter der Superpole im ersten Lauf den achten Platz ein.
"Wir konnten unseren Speed ein wenig verbessern, wie man in der Superpole sehen konnte, die wirklich gut war. Mir ist eine sehr schnelle Rundenzeit gelungen", betonte der 33-Jährige. "Leider konnte ich in der ersten Runde des Rennens wieder nicht so aggressiv fahren, wie ich es mir gewünscht hätte. Dadurch war ich wieder einmal leichte Beute für einige meiner Konkurrenten. Ich habe es wirklich versucht und alles gegeben, aber ich konnte es nicht besser machen. An diesem Punkt müssen wir noch arbeiten."
Aegerter hofft, mit den Daten vom ersten Rennen Verbesserungen an seiner R1 zu erreichen.
"Wir müssen insgesamt noch ein bisschen mehr Grip finden", weiß der Rohrbacher. "Daran hat es heute ein wenig gemangelt, auch wenn ich mir bis zum Schluss einen harten Kampf mit van der Mark geliefert habe. In der letzten Runde gelang mir ein hartes Überholmanöver, dank dem ich auf dem achten Platz landete. Diese Position ist nicht das, wohin wir wollen. Aber nach Misano brauchten wir ein zählbares Ergebnis und wieder Punkte. Dennoch können wir auf diesem Ergebnis aufbauen. Ich möchte morgen die Superpole unter den ersten sechs beenden, was für das zweite Rennen sehr wichtig sein wird."
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